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parteiprogramm

CSU zum Wohnen

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wohnungsbau steuerlich fördern und erleichtern

Die CSU will mehr private Investitionen in den Wohnungsbau anstoßen, vor allem durch bessere Abschreibungen und steuerliche Abzüge. Neue Auflagen, die das Bauen verteuern, will sie verhindern und Umbauten sowie Werkswohnungen erleichtern.

Die CSU will, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Wer baut, soll weniger Steuern zahlen. Neue teure Regeln für das Bauen soll es nicht geben. Bau-Anträge sollen digital laufen. Firmen sollen leichter Wohnungen für Mitarbeiter bauen können.

Vorgesehen ist eine höhere degressive AfA für neue Wohngebäude, also eine anfangs schnellere steuerliche Abschreibung. Wer selbst im Eigentum wohnt, soll Sonderausgaben besser absetzen können. Verschärfte Vorgaben wie bei der Entsorgung von Aushub sollen den Neubau nicht weiter verteuern. Der digitale Bauantrag soll die Regel werden. Büros sollen leichter zu Wohnungen werden, Dächer leichter aufgestockt und ausgebaut werden können. Betriebs- und Werkswohnungen sollen einfacher zu bauen und niedriger besteuert sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Dafür wollen wir eine höhere degressive AfA für Wohnneubauten und eine bessere steuerliche Absetzbarkeit von Sonderausgaben für selbstgenutzten Wohnraum.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerliche Entlastungen und der Verzicht auf weitere Bauauflagen setzen auf private Investitionen und weniger Regulierung.

Staatlichen und sozialen Wohnungsbau stärken

Die CSU will die drei staatlichen Wohnungsbaugesellschaften Bayerns zu einer verschmelzen und mit Kapital versorgen, damit sie weiter neue Wohnungen baut. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus soll auf hohem Niveau dauerhaft weiterlaufen.

Bayern hat drei eigene Firmen, die Wohnungen bauen. Die CSU will daraus eine Firma machen. Diese Firma soll genug Geld bekommen. Der Staat soll weiter viel Geld für Sozial-Wohnungen geben. In Wohnungen des Staates soll die Miete bis 2025 nicht steigen.

BayernHeim, StadiBau und Siedlungswerk Nürnberg sollen zu einem Unternehmen werden. Der Freistaat soll ihm eigene Grundstücke verbilligt im Erbbaurecht überlassen. Die sogenannte Wohnbaumilliarde für die soziale Wohnraumförderung soll dauerhaft bestehen bleiben und so verlässliche Investitionen ermöglichen. Das kommunale Wohnraumförderungsprogramm soll bis 2030 weiterlaufen. Für staatliche Wohnungen sagt die CSU zu, die Mieten bis 2025 nicht anzuheben.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir wollen die drei bayerischen Wohnungsbaugesellschaften BayernHeim, StadiBau und Siedlungswerk Nürnberg zu einer Gesellschaft zusammenfassen“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll als Bauherr gestärkt werden, die Sozialwohnungsförderung fortführen und Mieten in eigenen Wohnungen einfrieren.

Wohneigentum durch Steuerentlastung ermöglichen

Die CSU will, dass sich auch Normalverdiener ein Eigenheim leisten können. Sie fordert einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für das erste selbst bewohnte Eigentum und will den bayerischen Steuersatz von 3,5 Prozent beibehalten.

Die CSU will, dass mehr Menschen ein eigenes Haus kaufen können. Beim Kauf zahlt man eine Steuer. Beim ersten eigenen Zuhause soll ein Teil davon steuerfrei sein. In Bayern soll diese Steuer niedrig bleiben. Familien sollen günstige Kredite vom Land bekommen.

Beim Bund will die CSU auf bessere steuerliche Bedingungen drängen, darunter mehr Spielraum der Länder bei Grunderwerb-, Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie bessere Abschreibungen. Das Bayern-Darlehen, das Familien beim ersten Kauf mit verbilligten Zinsen und Staatsbürgschaften hilft, soll ausgebaut werden. Kommunen sollen Unterstützung bei Einheimischenmodellen erhalten. Das Programm sieht Wohneigentum als Schutz vor Altersarmut und will zu viel Regulierung für Eigentümer verhindern, damit sie Immobilien selbst halten und verwalten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Für den Ersterwerb von selbst genutztem Wohnraum muss deshalb zügig ein Freibetrag eingeführt werden.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein neuer Freibetrag und ein dauerhaft niedriger Steuersatz senken Abgaben für Käufer und begrenzen Regulierung für Eigentümer.

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