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parteiprogramm

Freie Wähler zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Erneuerbare, Speicher und Wasserstoff ausbauen

Die Freien Wähler wollen erneuerbare Energien, Speicher und die Wasserstoffwirtschaft in Bayern ausbauen und die 10-H-Abstandsregel für Windräder abschaffen. Im schrittweisen Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien sieht das Programm großes Potenzial für die Wertschöpfung in den Regionen.

Die Freien Wähler wollen mehr Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biogas. Die strenge Abstands-Regel für Windräder soll wegfallen. Bayern soll viel Wasserstoff herstellen. Strom soll man besser speichern können.

Die 10-H-Regel schreibt in Bayern einen großen Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnhäusern vor. Photovoltaik und Agri-PV sollen durch einfachere Gesetze und Genehmigungen wachsen, ebenso Geothermie, Biogas, Biomasse und Wasserkraft. Erdgasnetze sollen schon bis 2025 statt erst ab 2032 Wasserstoff transportieren dürfen, und Bayern soll dezentral in dessen Herstellung einsteigen. Vorgesehen sind Förderprogramme für Bürgerenergie und Power-to-Gas sowie steuerliche Förderung der energetischen Sanierung. Netzbetreiber sollen Speicher betreiben dürfen. Ein Ausbauplan mit jährlichem Bericht soll den Fortschritt zeigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Windkraft in Bayern bedarfsgerecht ausbauen und 10-H-Regeln abschaffen“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Wegfall der 10-H-Regel und der beschleunigte Ausbau von Erneuerbaren, Speichern und Wasserstoff treiben die Energiewende voran.

Atom- und fossile Kraftwerke vorerst weiter nutzen

Die Freien Wähler wollen Atom- und fossile Kraftwerke so lange nutzen, wie es für eine sichere Versorgung nötig ist. Die Energiepreise sollen durch ein leichtes Überangebot und eine Reform der Strompreisbildung niedrig bleiben.

Die Freien Wähler wollen Atom-Kraftwerke und Kraftwerke mit Kohle oder Gas vorerst behalten. Sie sollen laufen, solange man sie braucht. Strom und Wärme sollen bezahlbar bleiben. Auf private Holzöfen soll es keine CO2-Steuer geben.

Das Programm will herkömmliche Energieerzeugung neben neuen Technologien erhalten, um Risiken zu verringern. Das Merit-Order-Modell, bei dem das teuerste benötigte Kraftwerk den Strompreis bestimmt, soll ersetzt und die Bindung an den Gaspreis beendet werden. Ein leichtes Überangebot soll die Kosten für Haushalte, Handwerk, Dienstleister und Industrie niedrig halten. Die private Nutzung von Holzöfen soll von einer CO2-Abgabe frei bleiben, und Holz soll als nachhaltiger Energieträger gelten. Die Partei will die Inflation bekämpfen und Energiepreise senken.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Energiesicherheit mit Atom- bzw. fossilen Kraftwerken so lange wie nötig gewährleisten“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ersatz des Merit-Order-Modells bedeutet einen staatlichen Eingriff in die Preisbildung am Strommarkt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Weiterbetrieb fossiler Kraftwerke nach Bedarf und der Verzicht auf eine CO2-Abgabe für Holzöfen stellen Versorgung und Preise vor strengere Klimavorgaben.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Bayern im Vergleich