Rentenniveau auf 55 Prozent anheben, Rentenalter nicht erhöhen
Die Freien Wähler lehnen ein höheres Renteneintrittsalter, Rentenkürzungen und die nachträgliche Besteuerung von Renten ab. Das Rentenniveau soll mit Steuergeld wieder auf 55 Prozent steigen, während die Beiträge bei höchstens 20 Prozent bleiben.
Die Freien Wähler wollen höhere Renten. Das Geld dafür soll aus Steuern kommen. Niemand soll länger arbeiten müssen als heute. Nach 40 Jahren Arbeit soll man ohne Abzüge in Rente gehen können.
Nach 40 Beitragsjahren soll der Renteneintritt ohne Abschläge möglich sein. Bei der Mütterrente sollen Kinder, die vor 1992 zur Welt kamen, voll zählen. Versicherungsfremde Leistungen sollen nicht mehr aus der Rentenkasse bezahlt werden. Das Programm fordert Rentengerechtigkeit für deutsche Spätaussiedler und will das Eigenheim als vierte Säule der Altersvorsorge stärken. Für Ältere sollen moderne Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser gefördert werden, und Altersdiskriminierung wird abgelehnt.
Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Rentenniveau erhalten und steuerfinanziert wieder auf 55 Prozent steigern“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Ein steuerfinanziertes Rentenniveau von 55 statt rund 48 Prozent und die abschlagsfreie Rente nach 40 Jahren weiten staatliche Leistungen grundlegend aus.