Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Freie Wähler zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachkräfte sichern und Meisterpflicht ausweiten

Die Freien Wähler wollen dem Fachkräftemangel mit mehr Berufspraxis an Schulen, einer gestärkten dualen Ausbildung und einem Einwanderungsgesetz für qualifizierte Zuwanderung begegnen. Die Meisterpflicht soll auf weitere Berufe ausgedehnt und die Meisterausbildung kostenlos werden.

Bayern braucht mehr Fachkräfte. Die Freien Wähler wollen mehr Praktika in den Schulen. Gut ausgebildete Menschen aus dem Ausland sollen leichter kommen können. In mehr Berufen soll ein Meister-Titel Pflicht sein. Die Ausbildung zum Meister soll kostenlos sein.

In allen weiterführenden Schularten sollen Praktika verpflichtend sein, und die duale Ausbildung soll attraktiv bleiben. Zugewanderte sollen schneller und gezielter in Arbeit kommen. Mehr Frauen sollen erwerbstätig sein, wozu Familie und Beruf besser vereinbar werden sollen. Die Meisterpflicht soll erhalten und in weiteren Berufen, etwa bei Kosmetikern, wieder eingeführt werden. Der Meisterbonus soll bleiben, Meisterausbildung und Fortbildung sollen in Bayern nichts kosten. Meister- und Masterabschluss gelten der Partei als gleichwertig.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Als FREIE WÄHLER konnten wir die Meisterpflicht in einigen Gewerken zurückbringen und möchten diese auf weitere Branchen wie beispielsweise auf die Kosmetik ausweiten.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine Meisterpflicht in weiteren Berufen und kostenfreie Meisterausbildung bedeuten mehr Regulierung des Berufszugangs und mehr öffentliche Leistungen.

  • Migrationeher offen

    Der Punkt befürwortet ein Gesetz für qualifizierte Zuwanderung und schnellere Arbeitsintegration, was Zuwanderung in den Arbeitsmarkt erleichtert.

Bürgergeld reformieren und Sanktionen wiedereinführen

Die Freien Wähler wollen das Bürgergeld reformieren und Sanktionen einführen, wenn Leistungsbeziehende die Mitwirkung verweigern. Niedrige Löhne sollen weniger mit Steuern und Sozialabgaben belastet werden, damit Arbeit mehr einbringt als das Bürgergeld.

Die Freien Wähler wollen das Bürgergeld ändern. Wer sich weigert mitzumachen, soll weniger Geld bekommen. Menschen mit kleinem Lohn sollen weniger Abgaben zahlen. So soll sich Arbeit mehr lohnen als Bürgergeld.

Das Programm verlangt wieder Sanktionen bei verweigerter Mitwirkung und einen größeren Abstand zwischen Löhnen und Bürgergeld. Zugleich fordert es gleichen Lohn für gleiche Arbeit, auch zwischen Frauen und Männern sowie zwischen Zeitarbeitern und Stammbelegschaft. Aufträge des Landes sollen nur an Unternehmen gehen, die Tariflohn zahlen. Praktika sollen fair bezahlt und die Berufsausbildung in Teilzeit ausgebaut werden. Die EU-Regeln zur Überlassung ausländischer Arbeitnehmer will die Partei überprüfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Das Bürgergeld muss dringend reformiert werden, der Niedriglohnsektor muss von Steuern und Sozialabgaben entlastet werden, um Abstand zum Bürgergeld wiederherzustellen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Sanktionen und geringere Abgaben auf niedrige Löhne stehen neben Tariflohnbindung bei Landesaufträgen und Vorgaben für gleiche Bezahlung.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zielt auf mehr Gleichstellung.

Was sagen die anderen Parteien zu Arbeit und Sozialem?

Alle Programme in Bayern im Vergleich