Fachkräfte sichern und Meisterpflicht ausweiten
Die Freien Wähler wollen dem Fachkräftemangel mit mehr Berufspraxis an Schulen, einer gestärkten dualen Ausbildung und einem Einwanderungsgesetz für qualifizierte Zuwanderung begegnen. Die Meisterpflicht soll auf weitere Berufe ausgedehnt und die Meisterausbildung kostenlos werden.
Bayern braucht mehr Fachkräfte. Die Freien Wähler wollen mehr Praktika in den Schulen. Gut ausgebildete Menschen aus dem Ausland sollen leichter kommen können. In mehr Berufen soll ein Meister-Titel Pflicht sein. Die Ausbildung zum Meister soll kostenlos sein.
In allen weiterführenden Schularten sollen Praktika verpflichtend sein, und die duale Ausbildung soll attraktiv bleiben. Zugewanderte sollen schneller und gezielter in Arbeit kommen. Mehr Frauen sollen erwerbstätig sein, wozu Familie und Beruf besser vereinbar werden sollen. Die Meisterpflicht soll erhalten und in weiteren Berufen, etwa bei Kosmetikern, wieder eingeführt werden. Der Meisterbonus soll bleiben, Meisterausbildung und Fortbildung sollen in Bayern nichts kosten. Meister- und Masterabschluss gelten der Partei als gleichwertig.
Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Als FREIE WÄHLER konnten wir die Meisterpflicht in einigen Gewerken zurückbringen und möchten diese auf weitere Branchen wie beispielsweise auf die Kosmetik ausweiten.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine Meisterpflicht in weiteren Berufen und kostenfreie Meisterausbildung bedeuten mehr Regulierung des Berufszugangs und mehr öffentliche Leistungen.
- Migrationeher offen
Der Punkt befürwortet ein Gesetz für qualifizierte Zuwanderung und schnellere Arbeitsintegration, was Zuwanderung in den Arbeitsmarkt erleichtert.