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parteiprogramm

Freie Wähler zur Familie

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kinderbetreuung kostenfrei halten, letztes Kita-Jahr verpflichtend

Die Freien Wähler wollen die kostenfreie Kinderbetreuung erhalten und das Landeserziehungsgeld an die Inflation anpassen. Das letzte Kindergartenjahr soll Pflicht werden, mit einer verpflichtenden Vorschule in allen Kindergärten. Mehr Fachkräfte sollen durch eine kürzere Ausbildung und angemessene Bezahlung gewonnen werden.

Die Freien Wähler wollen, dass Kinder-Betreuung kostenlos bleibt. Das letzte Jahr im Kindergarten soll Pflicht werden. Jeder Kindergarten soll eine Vorschule haben. Erzieherinnen und Erzieher sollen besser bezahlt werden. Ihre Ausbildung soll kürzer werden.

Die Betreuung soll kostenfrei bleiben, und das Landeserziehungsgeld soll mit den Preisen steigen. Der Betreuungsschlüssel soll niedrig bleiben; Ausnahmen bei Personalmangel sollen befristet weiter möglich sein. Die Erzieherausbildung soll kürzer werden und schon während der Ausbildung angemessen vergütet sein. Im letzten Kindergartenjahr soll der Besuch verpflichtend sein, ebenso eine Vorschule in jedem Kindergarten. Ein Programm, das Grundschullehrkräfte in Kindergärten einsetzt, soll wieder aufgenommen werden. Für Bau und Unterhalt von Kitas ist ein Sonderinvestitionsprogramm vorgesehen, außerdem sollen Mehrgenerationenhäuser gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Beste Rahmenbedingungen für Familien und bedarfsgerechte Betreuungsangebote in den Kommunen sind unser Auftrag.“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kostenfreie Betreuung, ein an die Inflation angepasstes Erziehungsgeld und ein Sonderinvestitionsprogramm für Kitas bauen öffentliche Leistungen schrittweise aus.

Familie und Beruf besser vereinbar machen

Die Freien Wähler wollen, dass sich Kinder und Karriere unkompliziert verbinden lassen. Dazu fordern sie unter anderem ein Rückkehrrecht zwischen Teilzeit und Vollzeit und Betreuung, die sich am Bedarf der Eltern ausrichtet.

Eltern sollen Kinder und Beruf gut verbinden können. Wer weniger arbeitet, soll später wieder voll arbeiten dürfen. Die Betreuung der Kinder soll zu den Eltern passen. Auch Väter sollen Eltern-Zeit nehmen.

Das Programm verlangt ein Recht, von Teilzeit in Vollzeit zu wechseln und zurück. Junge Eltern und Alleinerziehende sollen eine Ausbildung in Teilzeit machen können. Für Pflege- und Erziehungszeiten sollen mehr Rentenpunkte angerechnet werden. Elternzeit für Väter soll zur Normalität werden, und für das Homeoffice sollen attraktive Bedingungen entstehen. Betreuungsangebote sollen dem Bedarf der Eltern folgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit und umgekehrt“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Rückkehrrecht zwischen Teilzeit und Vollzeit und mehr Rentenpunkte erweitern Arbeitnehmerrechte und Sozialleistungen schrittweise.

  • Gesellschafteher progressiv

    Elternzeit für Väter als Normalfall und die Verbindung von Kind und Karriere verschieben Rollenbilder in Richtung Gleichstellung.

Kinderschutz ausbauen, auch im Internet

Die Freien Wähler wollen ein landesweites Netzwerk gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen ausbauen und finanzieren. Kinder sollen im Internet stärker geschützt werden, weil dort aus Sicht des Programms neue Gefahren entstehen.

Die Freien Wähler wollen Kinder besser schützen. Es soll in ganz Bayern Hilfe gegen Gewalt geben. Kinder sollen im Internet sicherer sein. Niemand soll Kinder als Influencer ausnutzen. Influencer werben im Internet für Dinge.

Das Netzwerk soll leicht zugängliche Schutz- und Hilfsangebote bieten. Jugendämter sollen mehr Unterstützung bekommen. Vor allem in sozialen Medien soll der Schutz von Kindern wachsen. Die Definition von Kinderarbeit soll neu gefasst werden, damit Kinder nicht als Influencer ausgenutzt werden. Die psychologische Betreuung für Kinder und Jugendliche soll ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Definition der Kinderarbeit neu regeln: Missbrauch als Influencer unterbinden“
Seite 32 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Bayern im Vergleich