Fachkräfte im Ausland anwerben, Verfahren beschleunigen
Die CDU will gemeinsam mit Kammern und Verbänden gezielt Fachkräfte von außerhalb der EU anwerben. Die Fachkräfteeinwanderung soll organisatorisch von der Asylmigration getrennt werden, und eine Zentrale Ausländerbehörde soll als einheitliche Anlaufstelle dienen.
Die CDU will Fachkräfte aus anderen Ländern nach Thüringen holen. Das Land soll dabei mehr helfen. Die Verfahren für Fachkräfte sollen schneller gehen. Sie sollen getrennt von Asyl-Verfahren laufen. Eine zentrale Behörde soll für Firmen und Fachkräfte zuständig sein.
Die Anwerbung soll sich am Bedarf von Gemeinwesen und Wirtschaft orientieren; das Land soll stärker als Vermittler und Dienstleister auftreten. Die German Professional School soll vor allem künftige Auszubildende anwerben und qualifizieren. Eine Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) soll als „One-Stop-Agency“ das beschleunigte Fachkräfteverfahren bis zur Ausstellung der Aufenthaltspapiere übernehmen. Zugangshürden sollen sinken und die Zeit bis zum Arbeitsbeginn kürzer werden. Ausländischen Studierenden und Auszubildenden will die CDU früh eine Perspektive im Land bieten und Thüringen als attraktiven Wohn- und Arbeitsort bewerben.
Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Durch eine klare organisatorische Trennung der Fachkräfteeinwanderung von der Asylmigration wollen wir Verfahren beschleunigen.“Einordnung
- Migrationeher offen
Die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten soll aktiv angeworben, erleichtert und beschleunigt werden, was Zuwanderung in den Arbeitsmarkt schrittweise öffnet.