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CDU zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Der Thüringen-Plan – Das Regierungsprogramm: So bringen wir Thüringen wieder in Ordnung“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 83 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Frauen vor Gewalt schützen, Gleichstellung voranbringen

Die CDU will Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen sichern und bei Bedarf erweitern. Bestehende Benachteiligungen von Frauen sollen abgebaut werden, weil Gleichstellung nach Sicht des Programms vielerorts noch nicht erreicht ist.

Die CDU will Frauen vor Gewalt schützen. Das gilt besonders für Gewalt zu Hause. Frauenhäuser und Beratungs-Stellen sollen bleiben. Wo es nötig ist, soll es mehr davon geben. Frauen sollen überall gleiche Rechte haben.

Der Schutz vor häuslicher Gewalt hat laut Programm besonders hohen Rang. Erhalten bleiben sollen Frauennotrufe, Beratungs- und Interventionsstellen sowie ein landesweit erreichbares Netz von Frauenhäusern. Die Gleichberechtigung von Frauen nennt die CDU als Ziel in allen Bereichen. Ungerechtigkeiten will sie aktiv angehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Frauenhäusern für akute Krisenfälle werden wir erhalten und, wo erforderlich, ausbauen.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Abbau von Benachteiligungen und der Ausbau von Schutzangeboten für Frauen fördern die Gleichstellung schrittweise.

Gender-Zwang und „Cancel-Culture“ ablehnen

Die CDU wendet sich gegen verpflichtendes Gendern sowie gegen das, was sie als Cancel-Culture und Wokeness bezeichnet. Jeder solle sprechen, essen, lieben und leben können, wie er möchte. Zugleich bekennt sich das Programm zu einem weltoffenen Patriotismus und gegen Diskriminierung.

Die CDU will keinen Zwang zum Gendern. Gendern heißt: So sprechen, dass alle Geschlechter genannt werden. Jeder soll reden und leben, wie er will. Die CDU ist gegen Verbote im Alltag. Sie ist auch gegen jede Benachteiligung von Menschen.

Das Programm will die Kultur und Lebensart Thüringens bewahren und beschreibt das Land als Freistaat, der kein Verbotsstaat sein soll. Die CDU lehnt es ab, missliebige Meinungen aus ihrer Sicht falsch verstandener politischer Korrektheit zu maßregeln. Sie bekennt sich zu pluraler Demokratie, zum kulturellen, religiösen und geschichtlichen Erbe und zu einem Patriotismus, der einlädt statt ausgrenzt. Diskriminierung will sie in jeder Form entgegentreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Cancel-Culture, Wokeness und Disziplinierung unliebsamer Meinungen aus falsch verstandener politischer Korrektheit lehnen wir ebenso ab wie zwanghaftes Gendern.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Ablehnung von Gender-Vorgaben und die Betonung der Bewahrung von Kultur und Lebensart stellen sich gegen einen sprachlich-gesellschaftlichen Wandel, bei gleichzeitigem Bekenntnis zu individueller Lebensführung.

Gendern mit Sonderzeichen in Behörden und Schulen untersagen

Die CDU will verbindlich festlegen, dass Behörden und Schulen keine Gender-Sonderzeichen wie Stern, Doppelpunkt oder Unterstrich verwenden. Maßgeblich soll das Amtliche Regelwerk des Rats für deutsche Rechtschreibung sein.

Die CDU will das Gendern mit Sonderzeichen stoppen. Das gilt für Ämter und für Schulen. Gemeint sind zum Beispiel Stern oder Doppelpunkt im Wort. Dort sollen die amtlichen Regeln der Rechtschreibung gelten.

Das Programm sieht eine feste Regelung für die öffentliche Verwaltung und die Schulen vor. Genannt werden der Gender-Stern, der Gender-Doppelpunkt und der Gender-Unterstrich. Stattdessen soll beim Sprechen und Schreiben das Regelwerk des Rats für deutsche Rechtschreibung gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„in Schulen auf das Gendern mit Sonderzeichen wie“
Seite 77 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Ein festgeschriebener Verzicht auf Gender-Sonderzeichen in Verwaltung und Schulen wendet sich gegen eine neuere Sprachpraxis und passt damit zum konservativen Pol.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich