Fachkräfte aus der EU anwerben, Austausch ausbauen
Die CDU will gut ausgebildete EU-Bürger für den Thüringer Arbeitsmarkt gewinnen und Hürden für die Mobilität von Arbeitnehmern abbauen. Austauschprogramme für Auszubildende, Studierende und Schüler sollen wachsen.
Die CDU will Fachleute aus anderen EU-Ländern nach Thüringen holen. Arbeiten in einem anderen EU-Land soll einfacher werden. Mehr junge Menschen sollen einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland machen. Dafür soll es mehr Geld geben.
Regeln zur Entsendung von Beschäftigten, etwa die A1-Bescheinigung, sollen einfacher werden. Mehr Auszubildende sollen an Austauschprogrammen teilnehmen; Beratung und Förderung in Deutschland sollen dafür erweitert und unter einem nationalen Dach gebündelt werden. Die Mitgliedstaaten sollen die Anerkennung beruflicher Abschlüsse weiter vereinfachen. Das Programm Erasmus+ soll ausgeweitet und finanziell aufgestockt werden.
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„Wir werden qualifizierte junge Europäer gezielt anwerben, um den Fachkräftemangel in Thüringen zu bekämpfen.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Mehr Geld für Erasmus+ und einfachere Arbeitnehmermobilität bauen gemeinsame europäische Programme und den Binnenmarkt schrittweise aus.
- Migrationeher offen
Das gezielte Anwerben von Fachkräften aus EU-Staaten und der Abbau von Hürden erleichtern Zuwanderung in den Arbeitsmarkt schrittweise.