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CDU zu Europa

Aus dem Programm „Der Thüringen-Plan – Das Regierungsprogramm: So bringen wir Thüringen wieder in Ordnung“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 83 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Europaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachkräfte aus der EU anwerben, Austausch ausbauen

Die CDU will gut ausgebildete EU-Bürger für den Thüringer Arbeitsmarkt gewinnen und Hürden für die Mobilität von Arbeitnehmern abbauen. Austauschprogramme für Auszubildende, Studierende und Schüler sollen wachsen.

Die CDU will Fachleute aus anderen EU-Ländern nach Thüringen holen. Arbeiten in einem anderen EU-Land soll einfacher werden. Mehr junge Menschen sollen einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland machen. Dafür soll es mehr Geld geben.

Regeln zur Entsendung von Beschäftigten, etwa die A1-Bescheinigung, sollen einfacher werden. Mehr Auszubildende sollen an Austauschprogrammen teilnehmen; Beratung und Förderung in Deutschland sollen dafür erweitert und unter einem nationalen Dach gebündelt werden. Die Mitgliedstaaten sollen die Anerkennung beruflicher Abschlüsse weiter vereinfachen. Das Programm Erasmus+ soll ausgeweitet und finanziell aufgestockt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Wir werden qualifizierte junge Europäer gezielt anwerben, um den Fachkräftemangel in Thüringen zu bekämpfen.“
Seite 81 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Mehr Geld für Erasmus+ und einfachere Arbeitnehmermobilität bauen gemeinsame europäische Programme und den Binnenmarkt schrittweise aus.

  • Migrationeher offen

    Das gezielte Anwerben von Fachkräften aus EU-Staaten und der Abbau von Hürden erleichtern Zuwanderung in den Arbeitsmarkt schrittweise.

Europäische Schulden- und Haftungsunion verhindern

Die CDU lehnt jede Haftung Deutschlands für Schulden anderer EU-Staaten ab. Jeder Mitgliedstaat soll für seine eigenen Schulden einstehen, und EU-Geld soll nicht in nationale Sozialprogramme fließen.

Die CDU will keine gemeinsamen Schulden in der EU. Jedes Land soll seine eigenen Schulden selbst bezahlen. Deutschland soll nicht für andere Länder haften. EU-Geld soll nicht in Sozial-Programme einzelner Länder gehen.

Das Programm nennt solide Finanzen als Grundlage einer stabilen EU. Zugleich bekennt sich die CDU zur EU als Garant für Frieden und Wohlstand und will mehr Europa dort, wo es einen konkreten Mehrwert bringt, etwa bei Sicherheit und Binnenmarkt. Die Zuständigkeiten von EU und Mitgliedstaaten sollen nach Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit klar geordnet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Allen Formen einer Haftung Deutschlands für Schulden anderer Staaten erteilen wir eine klare Absage.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Absage an gemeinsame Haftung und an EU-Geld für nationale Sozialprogramme verteidigt nationale Finanzverantwortung gegen eine diskutierte Vertiefung der EU-Finanzen.

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