Arzt und Apotheke in 20 Minuten erreichbar machen
Die CDU will die medizinische Grundversorgung auf dem Land sichern: Hausarzt, Kinder-, Frauen- und Zahnarzt sowie Apotheke sollen höchstens 20 Minuten entfernt sein. Dafür sollen ein Fünftel der Studienplätze an künftige Landärzte und Landapotheker gehen und Niederlassungen stärker gefördert werden.
Jeder soll in 20 Minuten beim Arzt oder in der Apotheke sein. Das soll auch auf dem Land gelten. Die CDU will Studien-Plätze für Menschen reservieren, die später auf dem Land arbeiten. Dabei soll die Eignung wichtiger sein als die Schulnoten. Wer eine Praxis eröffnet, soll mehr Hilfe bekommen.
Thüringen soll 20 Prozent der Studienplätze in Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie an Bewerber vergeben, die sich zur Arbeit in unterversorgten Regionen des Landes verpflichten; maßgeblich soll die Eignung sein, nicht der Notenschnitt. Die Stiftung zur ambulanten ärztlichen Versorgung soll mehr Geld erhalten und Niederlassungen auch in ländlichen Ortsteilen größerer Kommunen fördern können. Die CDU will sich dafür einsetzen, dass erbrachte Leistungen in Praxen angemessen bezahlt werden, da die Budgetierung aus ihrer Sicht zusätzliche Arbeit hemmt. Der Hausarzt soll erste Anlaufstelle bleiben.
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„Deshalb setzen wir uns für eine flächendeckende Grund- und Notfallversorgung ein.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine Landarztquote bei Studienplätzen und mehr öffentliche Fördermittel für Niederlassungen bedeuten stärkere staatliche Steuerung der Versorgung.