Gesundheitskarte für Asylbewerber abschaffen
Die AfD will die Thüringer Gesundheitskarte für Asylbewerber abschaffen. Wer nicht anerkannt oder abgelehnt ist, soll nur noch eine Notfallversorgung erhalten. Das Programm begründet dies mit Kosten für Landeshaushalt und Versicherte.
Asylbewerber haben in Thüringen eine Gesundheitskarte. Die AfD will diese Karte abschaffen. Abgelehnte Asylbewerber sollen nur im Notfall behandelt werden. Die AfD sagt: Die Karte kostet zu viel Geld.
Nach Ansicht des Programms belastet die Karte den Landeshaushalt und die Gemeinschaft der Versicherten übermäßig. Für nicht anerkannte und abgelehnte Asylbewerber soll die Behandlung auf eine angemessene Versorgung im Notfall begrenzt werden. Anerkannte Asylbewerber sollen eine Grundversorgung bekommen, die aber unter dem Niveau regulär Versicherter bleibt.
Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir wollen diese Gesundheitskarte abschaffen. Die Behandlung von nicht anerkannten oder abgelehnten Asylbewerbern ist auf eine angemessene Notfallversorgung zu reduzieren.“Einordnung
- Migrationdeutlich restriktiv
Eine bestehende Leistung für Asylbewerber soll abgeschafft und die Versorgung Abgelehnter auf Notfälle begrenzt werden, was die Bedingungen deutlich verschärft.