Pubertätsblocker auf Einzelfälle beschränken
Die AfD will Pubertätsblocker bei Minderjährigen nur in medizinisch zwingend nötigen Einzelfällen zulassen. Einen geschlechterpolitisch begründeten Einsatz lehnt sie ab und verweist auf unumkehrbare Folgen.
Pubertäts-Blocker sind Medikamente. Sie halten die Pubertät auf. Die AfD will sie nur in seltenen Fällen erlauben. Ein Arzt muss sie für zwingend nötig halten. Die AfD sagt: Die Folgen kann man nicht rückgängig machen.
Das Programm kritisiert ein Bundesgesetz vom Mai 2021 zu Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung, das Minderjährigen aus Sicht der AfD den Weg zu Behandlungen für eine Geschlechtsänderung erleichtert. Solche Eingriffe bezeichnet die Partei als Verstümmelung. Pubertätsblocker verzögerten die Entwicklung und bereiteten Operationen vor. Die Partei sieht darin die Gefahr schwerer, lebenslanger körperlicher und seelischer Schäden.
Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Daher ist der Einsatz pubertätshemmender Mittel grundsätzlich auf medizinisch unabdingbar notwendige Einzelfälle zu beschränken.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Behandlung von Minderjährigen mit Pubertätsblockern soll enger begrenzt werden als heute, was die Selbstbestimmung bei der Geschlechtsidentität einschränkt.