Agrarpolitik mit Anreizen und weniger Bürokratie
Die CDU will einen „Gesellschaftsvertrag für die Landwirtschaft“ entwickeln und die Agrarpolitik auf Anreize und Planungssicherheit ausrichten. Landwirte sollen Förderung erhalten und zugleich von Vorschriften entlastet werden, die das Programm als praxisfern und bürokratisch bezeichnet. Als wichtigstes Ziel nennt das Programm die sichere Ernährung der Bevölkerung.
Die CDU will mit Bauern und Gesellschaft feste Ziele für die Landwirtschaft vereinbaren. Bauern sollen für gute Leistungen Geld bekommen. Es soll weniger Papierkram geben. Bauern sollen lange im Voraus planen können.
Leistungen der Land- und Forstwirte für das Gemeinwohl sollen angemessen bezahlt werden, Klimaschutzmaßnahmen sollen sich im Einkommen niederschlagen. Eine Taskforce soll Landesvorschriften auf überflüssige Bürokratie und Produktionshemmnisse prüfen; Verordnungen sollen einem Praxischeck unterliegen. Förderprogramme sollen künftig über eine zentrale Stelle laufen. Bei den Genehmigungsbehörden strebt die CDU ein Veränderungsmoratorium an, damit Investitionen über den Abschreibungszeitraum planbar bleiben. Zudem sind ein „Zukunftsdialog Landwirtschaft“, mehr Vertragsnaturschutz und eine Aufstockung des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ vorgesehen.
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„Dazu entwickeln wir eine moderne Agrarpolitik, die auf Anreizsysteme setzt und Planungssicherheit bietet.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Vorschriften sollen überprüft und abgebaut und Anreize an die Stelle von Auflagen gesetzt werden, was die Regulierung schrittweise verringert.