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CDU zu Europa

Aus dem Programm „Niedersachsen springt weiter. Regierungsprogramm 2022–2027 der CDU in Niedersachsen“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Europaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Europäische Einlagensicherung verhindern

Die CDU lehnt eine gemeinsame europäische Einlagensicherung ab und will sich bei der EU dafür einsetzen, die Pläne fallen zu lassen. Aus ihrer Sicht schafft die Vergemeinschaftung von Bankrisiken weder Vertrauen in Spareinlagen noch stabilere Banken. Stattdessen soll sich die Bankenregulierung nach Größe und Bedeutung der Institute richten.

Die EU plant einen gemeinsamen Schutz für Spar-Guthaben in ganz Europa. Die CDU ist dagegen. Sie sagt: Dann haften alle Länder gemeinsam für Risiken von Banken. Das macht Spar-Guthaben nicht sicherer. Kleine Banken sollen weniger strenge Regeln haben als große.

Die Ablehnung gilt auch für eine Einlagensicherung in Form einer Rückversicherung. Das Programm begründet dies damit, dass gemeinsam getragene Bankrisiken nicht zur Stabilität beitragen. Verfolgt werden sollen dagegen Vorschläge für eine abgestufte Regulierungstiefe je nach Größe und Bedeutung der einzelnen Banken.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„uns gegenüber der Europäischen Union dafür einsetzen, die Vorschläge für die Errichtung einer Europäischen Einlagensicherung, auch in Form einer Rückversicherung, nicht weiter zu verfolgen.“
Seite 83 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die CDU will einen konkret diskutierten Integrationsschritt der EU, die gemeinsame Einlagensicherung, verhindern und die Haftung national belassen.

Europabildung und europäischen Austausch ausbauen

Die CDU will die Europabildung an Schulen mit einem fächerübergreifenden Lehrplan stärken. Austauschprogramme von Schulen, Kommunen und Vereinen sollen ausgebaut und stärker beworben werden. Die Partei bekennt sich dazu, den europäischen Weg fortzusetzen.

Kinder sollen in der Schule mehr über Europa lernen. Dafür soll es einen Lehrplan für mehrere Fächer geben. Die CDU will mehr Austausch zwischen Ländern in Europa. Schulen, Städte und Vereine sollen dabei mitmachen.

Ein Patenschaftsprogramm soll Interessierten Einblick in die Parlamente anderer EU-Staaten geben, im Gegenzug sollen Jugendliche aus anderen Ländern den Niedersächsischen Landtag kennenlernen. Gegen Jugendarbeitslosigkeit will die CDU mit Schulen und Betrieben neue Instrumente wie das EU-Programm ALMA einsetzen. Mit den Niederlanden strebt sie eine engere Zusammenarbeit an. Das Programm beschreibt die EU als Garantin von Frieden und Stabilität und betont die Verantwortung Niedersachsens für das Gelingen europäischer Projekte.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„ein fächerübergreifendes Europa-Curriculum einführen, das den Schülerinnen und Schülern die Idee der EU, aber auch wesentliche historische und geografische Kenntnisse über Europa vermittelt.“
Seite 124 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Europabildung, Austausch und die Nutzung von EU-Programmen sollen ausgebaut werden, was die Bindung an die EU schrittweise stärkt.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich