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CDU zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Niedersachsen springt weiter. Regierungsprogramm 2022–2027 der CDU in Niedersachsen“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gesellschaftsjahr für alle jungen Menschen anstreben

Die CDU will sich beim Bund für ein Gesellschaftsjahr einsetzen, das alle jungen Menschen umfasst. Das Vorhaben steht im Programm neben der Stärkung der Freiwilligendienste.

Die CDU will ein Gesellschafts-Jahr für alle jungen Menschen. In diesem Jahr arbeiten junge Menschen für die Gemeinschaft. Darüber entscheidet der Bund. Die CDU in Niedersachsen will sich dort dafür einsetzen.

Das Gesellschaftsjahr soll nach dem Programm für sämtliche jungen Menschen gelten. Zuständig wäre der Bund, deshalb kündigt die CDU Niedersachsen an, dort dafür zu werben. Das Vorhaben ist Teil der Maßnahmen zur Jugendförderung.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„uns für ein Gesellschaftsjahr für alle jungen Menschen auf Bundesebene einsetzen und stark machen.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein Gesellschaftsjahr für alle jungen Menschen ginge über die heutigen freiwilligen Dienste hinaus und weist in Richtung einer neuen staatlichen Verpflichtung, ohne dass sie als Pflicht ausformuliert ist.

Verbraucherzentralen ausbauen, Lebensmittelverschwendung verringern

Die CDU will die Verbraucherzentralen finanziell stärken und in der Fläche ausbauen. Zugleich soll weniger Essen weggeworfen werden, unter anderem durch Aufklärung und einen anderen Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Die CDU will mehr Beratungs-Stellen für Verbraucher schaffen. Diese Stellen sollen mehr Geld bekommen. Außerdem sollen Menschen weniger Essen wegwerfen. Dazu soll es eine Kampagne und Unterricht in der Schule geben.

Das Programm stellt eigenverantwortliches Handeln in den Vordergrund und sieht Transparenz und Information als Voraussetzung dafür. Die Energieberatung der Verbraucherzentralen soll ausgebaut werden. Verbraucher, besonders Kinder und Jugendliche, sollen mehr über die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln erfahren. Lebensmittel sollen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch als verdorben gelten. Eine Informationskampagne gegen Verschwendung ist geplant, das Thema soll auch im Schulunterricht vorkommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„die Verbraucherschutzzentralen weiterhin unterstützen, indem wir den Ausbau von Zentralen in der Fläche vorantreiben und sie insgesamt finanziell stärken.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliches Geld und mehr Standorte für die Verbraucherberatung bauen eine staatlich finanzierte Leistung schrittweise aus.

Sportförderung verstetigen und Sportstätten sanieren

Die CDU will die Sportförderung des Landes verlässlicher machen und regelmäßig anheben. Das Programm zur Sanierung von Sportstätten soll verlängert und aufgestockt werden, vor allem für Bäder, Hallen und Plätze. Jedes Kind soll schwimmen lernen können.

Die CDU will dem Sport mehr und sicheres Geld geben. Das Geld soll regelmäßig steigen. Schwimmbäder, Hallen und Sportplätze sollen erneuert werden. Jedes Kind soll schwimmen lernen können.

Der schwankende Anteil der Sportförderung aus der Glücksspielabgabe soll in Abstimmung mit dem LandesSportBund mittelfristig fest werden. Die Fördermittel sollen sich an die Kostenentwicklung anpassen, angestrebt wird ein Plus von zwei Prozent. Beim Sanierungsprogramm nennt die CDU auch den Wechsel von Rasen zu Kunstrasen und mehr Flutlichtanlagen. Sie begründet die Investitionen mit energieeffizienteren Gebäuden und Vorteilen für Vereine, Kommunen und regionale Betriebe. Schwimmkurse für Anfänger sollen besonders gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 120)
„die Mittelansätze der Sportförderung dynamisieren – mit dem Ziel der Steigerung um zwei Prozent.“
Seite 120 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Mittel für Sportförderung und Sportstättensanierung sollen verstetigt und schrittweise erhöht werden.

Jugend-, Inklusions- und Leistungssport stärken

Die CDU will den Sport für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Behinderung und im Leistungsbereich ausbauen. Schulen und Vereine sollen enger zusammenarbeiten, im Ganztag soll es mehr Sport geben. Die Förderung von Nachwuchstalenten und Eliteschulen soll wachsen.

Die CDU will mehr Sport für Kinder und Jugendliche. Schulen und Vereine sollen zusammenarbeiten. Menschen mit Behinderung sollen leichter Sport machen können. Junge Talente sollen mehr Förderung bekommen.

Im schulischen Ganztag sollen verstärkt junge Leute im freiwilligen sozialen Jahr Sportangebote übernehmen. Der Freiwilligendienst im Sport soll wachsen und in einem Ministerium gebündelt werden. Die Koordinierungsstellen Integration sollen dauerhaft finanziert und erweitert werden, inklusive Strukturen in der Sportförderung gestärkt. Zu den zwei bestehenden Eliteschulen sollen weitere Standorte kommen, und die Verbindung von Sportkarriere und Beruf soll leichter werden. Gemeinsam mit dem LandesSportBund plant die CDU ein Konzept für zusätzliche Trainer- und Sportlehrerstellen. Außerdem will sie nationale und internationale Sportveranstaltungen im Land unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 121)
„die Nachwuchsleistungssportförderung ausbauen – für mehr Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus Niedersachsen.“
Seite 121 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Förderung, Stellen und Strukturen im Sport ausbauen, also mehr öffentliche Leistungen bereitstellen.

E-Sport in Vereinen ermöglichen und fördern

Die CDU will den E-Sport für den Verbandssport öffnen. Sportvereine sollen Computer- und Konsolenspiele mit Bezug zu Sportarten rechtssicher anbieten können, ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden. Ein Förderprogramm soll solche Angebote finanziell unterstützen.

E-Sport heißt: Menschen treten in Computer-Spielen gegeneinander an. Die CDU will, dass Sportvereine das anbieten dürfen. Die Vereine sollen dadurch keine Nachteile bei der Steuer haben. Es soll auch Geld für E-Sport geben.

Das Programm verweist auf die wachsende Beliebtheit digitaler Wettkämpfe bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Virtueller Sport mit Sportartenbezug soll als gemeinnützig gelten. Die Planung von Sporträumen soll auch die Bedürfnisse virtuell gestützter Sportarten berücksichtigen. Das Förderprogramm richtet sich an Sportarten, die virtuell gestützt und von Verbänden anerkannt sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 122)
„dafür sorgen, dass die Aufnahme einer entsprechenden Sparte keine negativen Auswirkungen auf die Gemeinnützigkeit hat und der virtuell animierte Sport als gemeinnützig anerkannt wird.“
Seite 122 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kooperation mit Kirchen und Feiertagsschutz bewahren

Die CDU bekennt sich zur Trennung von Kirche und Staat und will zugleich die bisherige Zusammenarbeit fortsetzen. Den Schutz von Sonn- und Feiertagen will sie beibehalten. Den Dialog mit allen Religionsgemeinschaften will sie weiterentwickeln.

Kirche und Staat sind getrennt. Die CDU will, dass beide trotzdem weiter zusammenarbeiten. Sonntage und Feiertage sollen geschützt bleiben. Die CDU will mit allen Religionen im Gespräch bleiben.

Grundlage der Zusammenarbeit sind der Loccumer Vertrag und das Niedersachsenkonkordat, die das Verhältnis des Landes zu den großen christlichen Kirchen regeln. Die CDU sieht in dieser Verantwortungsgemeinschaft eine Voraussetzung für den Zusammenhalt im Land. Sie verweist auf die prägende Rolle der christlichen Kirchen für Geschichte und Kultur sowie auf deren soziale und diakonische Arbeit. Der Austausch zwischen Kulturen und Religionen soll fortlaufend weitergeführt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 122)
„Wir setzen uns dafür ein, dass Kirche und Staat weiterhin in bewährter Weise kooperieren.“
Seite 122 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Die bestehende Zusammenarbeit mit den Kirchen und der Sonn- und Feiertagsschutz sollen unverändert bleiben, der heutige Stand wird also bewahrt.

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