Kulturgut der Heimatvertriebenen erhalten und erforschen
Die CDU will die Erinnerung an Flucht und Vertreibung der Deutschen wachhalten und das Kulturgut der Heimatvertriebenen sichern. Dazu soll es Geld und einen eigenen Lehrstuhl geben. Ausgrenzung von Russlanddeutschen wegen des Krieges in der Ukraine will die Partei entgegentreten.
Die CDU will an die Heimat-Vertriebenen erinnern. Das sind Deutsche, die nach dem Krieg ihre Heimat verlassen mussten. Ihre Kultur soll erhalten und erforscht werden. Dafür soll es Geld geben. Russland-Deutsche sollen nicht ausgegrenzt werden.
Geplant ist ein Lehrstuhl in Niedersachsen, der die Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen erforscht. Die Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler soll Unterstützung erhalten. Ehrenamtliche, die Heimatsammlungen und Heimatstuben pflegen, sollen gefördert werden, ebenso Dokumentationsstätten wie Gnadenkirchen. Auch Filme und Medienbildungsprojekte zu dem Thema will die CDU unterstützen. Das Programm begründet dies mit dem Krieg in der Ukraine und damit, dass Russlanddeutsche teils für den russischen Angriff mitverantwortlich gemacht würden.
Originalzitat anzeigen (Seite 117)
„die Erforschung und den Erhalt des Kulturgutes der Heimatvertriebenen sicherstellen und auch finanziell fördern.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Pflege und Erforschung des Kulturguts der Vertriebenen soll ausgebaut werden, was auf die Bewahrung gewachsener Kultur und Tradition zielt.