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parteiprogramm

CDU zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Niedersachsen springt weiter. Regierungsprogramm 2022–2027 der CDU in Niedersachsen“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bundeswehr in Niedersachsen unterstützen und Standorte erhalten

Die CDU will die Bundeswehr im Land stärker unterstützen und vom Bund den Erhalt aller niedersächsischen Standorte verlangen. Sie sieht die Truppe als Beitrag zur Abschreckung gegenüber Russland, als Akteur im Katastrophenschutz und als Arbeitgeber.

Die CDU will die Bundeswehr in Niedersachsen unterstützen. Alle Standorte im Land sollen bleiben. Polizei und Bundeswehr sollen gemeinsame Einsätze bei Katastrophen üben. Es soll mehr öffentliche Gelöbnisse geben. Ein Gelöbnis ist das feierliche Versprechen neuer Soldaten.

Polizei, Sicherheitsbehörden und Bundeswehr sollen im Katastrophenschutz enger zusammenwirken und gemeinsame Einsätze im Inland unter Führung der Polizei häufiger üben. Das staatliche Baumanagement soll bei Liegenschaften der Bundeswehr zügig arbeiten. Öffentliche Gelöbnisse will die CDU fördern, um die Truppe stärker in der Gesellschaft zu verankern. Nach Ansicht der Partei verdienen Soldatinnen und Soldaten mehr Anerkennung als bisher.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„gegenüber dem Bund fordern, alle niedersächsischen Standorte der Bundeswehr zu erhalten.“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Der Erhalt aller Standorte, mehr Unterstützung und öffentliche Gelöbnisse stärken die militärische Präsenz und betonen Abschreckung.

Partnerschaften mit russischen Regionen beenden

Die CDU will die Landespartnerschaften mit den russischen Regionen Perm und Tjumen beenden, solange Russlands Regierung für Völkerrechtsbruch und Kriegsverbrechen verantwortlich ist. Sie stellt sich an die Seite der Ukraine. Die Partnerschaften mit polnischen Regionen sollen vertieft werden.

Niedersachsen hat Partnerschaften mit zwei Regionen in Russland. Die CDU will diese beenden. Grund ist der russische Krieg gegen die Ukraine. Die CDU will der Ukraine beistehen. Mit Regionen in Polen will sie enger zusammenarbeiten.

Die Vertiefung betrifft die Woiwodschaften Großpolen und Niederschlesien. Auch auf kommunaler Ebene sollen Städtepartnerschaften mit Orten in Russland und Belarus gekündigt werden oder ruhen. Partnerschaften mit Kommunen in Demokratien und NATO-Staaten sollen dagegen wiederbelebt werden. Das Programm begründet dies damit, dass der russische Angriffskrieg die europäische Friedensordnung infrage stelle.

Originalzitat anzeigen (Seite 123)
„Mit einer CDU-geführten Landesregierung wird es keine Partnerschaften mehr mit den Regionen Perm und Tjumen in Russland geben.“
Seite 123 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Bestehende Partnerschaften mit Russland sollen beendet und Verbindungen zu NATO- und EU-Partnern gestärkt werden, was Abgrenzung und Bündnisbindung vor Dialog stellt.

Entwicklungszusammenarbeit ausweiten, Stiftung für Verfolgte gründen

Die CDU will die Entwicklungszusammenarbeit des Landes thematisch und regional ausweiten. Zudem soll eine niedersächsische Stiftung für politisch Verfolgte entstehen, die Jahresstipendien vergibt. Die Partei begründet dies mit ihrem christlichen Menschenbild.

Niedersachsen hilft Regionen in ärmeren Ländern. Die CDU will diese Hilfe ausbauen. Sie will auch eine Stiftung gründen. Die Stiftung gibt Geld an Menschen, die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt werden.

Die bestehenden Partnerschaften mit der südafrikanischen Provinz Eastern Cape und mit Tansania sollen auf weitere Themen ausgedehnt werden. Neue Projekte und Partnerschaften sind auch außerhalb Afrikas vorgesehen. Vereine, Verbände und gemeinnützige Organisationen sollen Geld für Vorhaben zu Gesundheit, Energie, Bildung, Ernährung und Landwirtschaft erhalten. Die Stiftung soll ein Startkapital bekommen. Die CDU versteht Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe für Landesverwaltung und Zivilgesellschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„in Niedersachsen eine Stiftung für politisch Verfolgte weltweit ins Leben rufen und sie mit einem Startkapital ausstatten.“
Seite 124 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Das Land soll seine Entwicklungszusammenarbeit ausbauen und Verfolgte unterstützen, was auf zivile Mittel der Außenpolitik setzt.

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Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich