Keine Nachteile bei Verzicht auf Gendersprache
Die CDU lehnt strikte Sprachvorgaben in Forschung und Lehre ab. Wer an Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen oder anderswo keine Gendersprache verwendet, soll dadurch keinen Nachteil haben; die Partei begründet das mit der Wissenschaftsfreiheit.
Die CDU will keine strengen Sprach-Regeln an Hochschulen. Niemand soll gendern müssen. Wer nicht gendert, soll keine Nachteile haben. Die CDU sagt: Die Wissenschaft soll frei bleiben.
Das Programm beschreibt die Hochschulen als Orte offener Debatten und will jeden Versuch abwehren, diesen Raum politisch einzuengen. Für die Geistes- und Sozialwissenschaften fordert es „Maß und Mitte“. Zugleich will die CDU Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung entgegentreten. Auf wachsende Wissenschaftsskepsis und Angriffe auf Forschende will sie mit mehr Wissenschaftskommunikation und Dialogformaten antworten.
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„werden sicherstellen, dass niemand an Niedersachsens Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und andernorts Nachteile bei Nicht-Verwendung sogenannter Gendersprache erleidet.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die CDU will Vorgaben zu geschlechtergerechter Sprache abwehren und herkömmlichen Sprachgebrauch absichern, was zum konservativen Pol passt.