Freiwillige Aufnahme Geflüchteter an Kapazitäten knüpfen
Die CDU will Geflüchtete über die Pflichtquote des Königsteiner Schlüssels hinaus nur aufnehmen, wenn Unterkunft, Kita- und Schulplätze sowie Integrationsangebote vorhanden sind. Die Unterbringung soll langfristig geplant werden und überwiegend in öffentlicher Hand liegen. Eine Aufnahme ohne ausreichende Versorgung nennt das Programm unmenschlich und teuer.
Bremen muss eine feste Zahl von Geflüchteten aufnehmen. Die CDU will nur dann mehr aufnehmen, wenn genug Platz da ist. Es muss Wohnungen, Kita-Plätze und Schul-Plätze geben. Die Unterkünfte sollen dem Staat gehören. Turnhallen sollen nur im Notfall Unterkünfte sein.
Die CDU bekennt sich zum Schutz von Geflüchteten und sieht Integration als mehr als ein Dach über dem Kopf. Die Kapazitäten sollen so geplant sein, dass sie bei Bedarf schnell wachsen können. Erstaufnahmeeinrichtungen, Übergangswohnheime, ein Grundstock an Wohnungen und flexible Unterkünfte sollen dem Staat gehören, um hohe jährliche Mieten und Provisorien zu vermeiden. Turnhallen oder Wohnheime für Studierende und Auszubildende kommen nur als letzte Möglichkeit infrage, unter Beteiligung der Nutzer und der zuständigen Beiräte.
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„Geflüchtete über den Königsteiner Schlüssel hinaus nur dann freiwillig aufnehmen, wenn ihre Unterbringung gesichert ist“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Unterkünfte sollen statt angemietet im öffentlichen Eigentum stehen, was die Rolle des Staates als Eigentümer ausbaut.
- Migrationeher restriktiv
Die freiwillige Aufnahme über die Pflichtquote hinaus wird an Bedingungen geknüpft und damit gegenüber der bisherigen Bremer Praxis begrenzt.