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parteiprogramm

CDU zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Abschreckung zuerst, 1 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Luftverteidigung und Heimatschutzregiment für Berlin

Die CDU will, dass die Hauptstadt über die European Sky Shield Initiative moderne Systeme zur Luftverteidigung und einen eigenen Schutzschirm erhält. Außerdem soll ein Heimatschutzregiment in Krisen lebenswichtige Infrastruktur sichern.

Die CDU will Berlin vor Angriffen aus der Luft schützen. Dafür sollen moderne Abwehr-Systeme in die Stadt kommen. Das ist Teil eines europäischen Plans. Außerdem soll es eine Truppe für den Heimat-Schutz geben. Sie soll wichtige Anlagen schützen.

Die European Sky Shield Initiative ist ein europäisches Vorhaben zur gemeinsamen Luftverteidigung. Berlin soll Standort solcher Systeme werden. Ein Heimatschutzregiment soll Infrastruktur im Krisen- und Verteidigungsfall sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Wir wollen, dass Berlin im Rahmen der „European Sky Shield Initiative“ zu einem Standort moderner Luftverteidigungssysteme wird“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die Stationierung von Luftverteidigung und ein zusätzliches Regiment stärken militärische Abschreckung.

Zivilklausel abschaffen, Bundeswehr sichtbarer machen

Die CDU will die Zivilklausel an Berliner Hochschulen abschaffen, damit Forschung auch den Sicherheitsinteressen Deutschlands und der NATO dienen kann. Die Bundeswehr soll in Berlin sichtbarer werden, etwa durch öffentliche Gelöbnisse und Jugendoffiziere an Schulen.

Manche Hochschulen forschen bisher nicht für das Militär. Diese Regel heißt Zivil-Klausel. Die CDU will sie abschaffen. Die Bundeswehr soll in Berlin mehr zu sehen sein. Landes-Beschäftigte sollen leichter bei Reserve-Übungen mitmachen.

Hochschulen und Bundeswehr sollen enger zusammenarbeiten. Die Bundeswehr soll geeignete Liegenschaften erhalten, Unterstützung bei der Gewinnung von Reservisten bekommen und durch öffentliche Gelöbnisse mehr Anerkennung finden. Beschäftigte der Landesverwaltung sollen bis zu 30 Arbeitstage im Jahr an Reserveübungen teilnehmen können. Beorderte Reservisten sollen künftig das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen erhalten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die Zivilklausel an Hochschulen werden wir abschaffen.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Abschreckung zuerst

    Die Abschaffung der Zivilklausel öffnet Hochschulforschung grundsätzlich für militärische Zwecke und stärkt die Verankerung der Bundeswehr.

Forschung für Sicherheit und Verteidigung öffnen

Die CDU will, dass Berlin deutlich stärker an den bundesweiten Investitionen in Sicherheits- und Verteidigungsinnovationen teilhat. Dafür sollen sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Forschung öffnen, die zivil und militärisch nutzbar ist.

Der Bund gibt viel Geld für Verteidigung aus. Berlin soll mehr davon bekommen. Hochschulen sollen auch zu Dingen forschen, die das Militär nutzen kann. Das heißt Dual-Use.

Die Start-up-Szene soll genutzt werden, um neue Innovationsfelder im Sicherheits- und Verteidigungsbereich zu erschließen. Die Offenheit für Dual-Use-Forschung soll Teil des geplanten Gründungs- und Innovationspakts sein. Dual-Use bezeichnet Technik, die sowohl zivil als auch militärisch eingesetzt werden kann.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Dazu gehört eine engagierte Offenheit der Berliner Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen für Forschung mit Dual-Use-Charakter.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die CDU will Berliner Forschung stärker für militärisch nutzbare Projekte und Verteidigungsinvestitionen öffnen.

Ukraine unterstützen, Partnerschaften und Auslandsbüros ausbauen

Die CDU will die Unterstützung der Ukraine fortsetzen, weil diese aus ihrer Sicht auch die Freiheit und Sicherheit Deutschlands verteidigt. Die Städtepartnerschaften mit Kiew, Tel Aviv und Warschau sowie die Zusammenarbeit mit Polen sollen vertieft werden. Berlin soll zudem gemeinsam mit Brandenburg weitere Auslandsbüros eröffnen.

Die CDU will der Ukraine weiter helfen. Die Ukraine schützt auch unsere Freiheit, sagt die CDU. Berlin hat Partner-Städte wie Kiew und Tel Aviv. Diese Partnerschaften sollen enger werden. Berlin soll mehr Büros im Ausland haben. Sie helfen Firmen beim Handel.

Polen gilt als zentraler Partner, etwa über die Oder-Partnerschaft. Mit Tel Aviv sollen wegen der historischen Verantwortung Berlins Kooperationen in Hightech, Kultur, Bildung und Wissenschaft gefördert werden. Von Kiew könne Berlin bei Sicherheit und Resilienz lernen. Neben New York und Bengaluru sollen Auslandsbüros in Wachstumsregionen wie US-Westküste, Istanbul, Dubai, Singapur oder Tokio entstehen, künftig gemeinsam mit Brandenburg betrieben.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„Wir sind entschlossen, die Unterstützung der Ukraine konsequent fortzusetzen.“
Seite 124 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die CDU verteidigt die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine ausdrücklich als Beitrag zur eigenen Sicherheit.

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