Frauenhäuser sicher finanzieren und ausbauen
Die Grünen wollen das Gewalthilfegesetz umsetzen und die Frauenhäuser verlässlich finanzieren. Bewohnerinnen sollen keinen Eigenanteil mehr zahlen, damit Schutz nicht vom Einkommen abhängt. Zudem sollen Schutzplätze, Beratung und Täterarbeit in allen Regionen ausgebaut werden.
Die Grünen wollen mehr Geld für Frauenhäuser. Frauen sollen dort nichts mehr selbst bezahlen müssen. Es soll überall im Land genug Plätze geben. Auch Beratung und Arbeit mit Tätern sollen wachsen.
Ein Förderprogramm soll Frauenhäuser barrierefrei machen, mobile und ambulante Angebote sollen landesweit gestärkt werden. Beratung soll mehrsprachig und inklusiv sein und unabhängig vom Aufenthaltsstatus offenstehen. Eine Landesstelle soll den Gewaltschutz für Frauen und Mädchen mit Behinderung koordinieren und Hilfesystem, Eingliederungshilfe und Pflege vernetzen. Fachstellen für Täterarbeit sollen auch außerhalb von Halle und Magdeburg gefördert werden, auch digital oder mobil. Bildungsprogramme gegen Antifeminismus und das, was das Programm toxische Männlichkeit nennt, sollen an Schulen, in Vereinen und der Erwachsenenbildung ausgeweitet werden.
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„Ausbau von Frauenhäusern und anderen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Eigenanteil der Bewohnerinnen soll entfallen und die öffentliche Finanzierung von Schutz- und Beratungsangeboten steigen, was öffentliche Leistungen ausbaut.
- Gesellschafteher progressiv
Gewaltschutz für Frauen und Programme gegen Antifeminismus sollen ausgebaut werden, was Gleichstellung schrittweise stärkt.