Reindustrialisierung und kostenlose Meisterausbildung
Die AfD erklärt die Reindustrialisierung Brandenburgs zur Priorität und will bestehende Industriestandorte sichern. Eine Landesinitiative soll Handwerks- und Industrieberufe attraktiver machen, unter anderem durch eine kostenfreie Meisterausbildung.
Die AfD will wieder mehr Industrie in Brandenburg. Die Ausbildung zum Meister soll nichts kosten. Firmen-Gründungen sollen leichter werden. Stahlwerke im Land sollen bleiben.
Ein Sonderfonds soll die Meisterausbildung und vergleichbare Fortbildungen bezahlen; Prüfungsgebühren entfallen bei bestandener Prüfung. Hürden für Gründung, Führung und Übernahme kleiner und mittlerer Betriebe sollen fallen. Die Stahlwerke in Eisenhüttenstadt und in Brandenburg an der Havel sollen nach dem Willen der AfD nicht auf grünen Wasserstoff umgestellt werden. Industriepolitik soll Vorrang vor dem klimapolitischen Umbau haben, und die Wirtschaft soll weniger von Subventionen abhängen.
Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Hierfür sind die Ausbildung zum Meister und alle gleichwertigen Berufsausbildungen durch einen Sonderfonds kostenfrei zu ermöglichen“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet einen neuen öffentlichen Fonds für Ausbildungskosten mit dem Abbau von Gründungshürden und Subventionen.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Industriepolitik soll Vorrang vor der klimapolitischen Transformation erhalten, etwa bei der Umstellung der Stahlwerke auf Wasserstoff.