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AfD zu Demokratie und Staat

Aus dem Programm „Für eine andere Politik. Regierungsprogramm für Brandenburg“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 70 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Demokratie und Staat

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Hürden für Volksentscheide senken

Die AfD will die direkte Demokratie in Brandenburg stärken und dafür die nötigen Unterschriften für Volksinitiativen und Volksbegehren senken. Sie begründet das damit, dass es seit Annahme der Landesverfassung noch keinen Volksentscheid gegeben hat.

Die AfD will mehr Abstimmungen durch die Bürger. Dafür sollen weniger Unterschriften nötig sein. Bisher gab es in Brandenburg noch nie einen Volks-Entscheid. Das will die AfD ändern.

Für eine Volksinitiative sollen künftig 10.000 Unterschriften genügen, für ein Volksbegehren 20.000. Die Liste der Themen, über die Bürger nicht direkt abstimmen dürfen, soll gekürzt werden. Auch die Kostenschätzung bei Bürgerbegehren, die das Programm als Hindernis ansieht, soll kein Problem mehr sein. Außerdem will die AfD direkte Mitbestimmung auf Ebene der Ortsteile einführen, weil Einwohner einzelner Ortsteile in ländlichen Gemeinden sonst schwer genug Unterstützer finden.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Wir werden die notwendige Unterschriftenzahl zur Einbringung von Volksinitiativen auf 10.000 und von Volksbegehren auf 20.000 senken.“
Seite 6 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Volksabstimmung über Verfassungsänderungen vorschreiben

Die AfD will, dass jede Änderung der Landesverfassung den Bürgern zur Abstimmung vorgelegt werden muss. Sie verweist darauf, dass die Verfassung die Grundlage der staatlichen Ordnung ist.

Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz im Land. Die AfD will: Bei jeder Änderung müssen die Bürger abstimmen. Der Landtag soll das nicht allein entscheiden.

Änderungen der Landesverfassung sollen nur noch mit einer verpflichtenden Volksabstimmung möglich sein. Als Vorbilder nennt das Programm Bayern und Hessen, wo es diese Pflicht schon gibt. Aus Sicht der AfD gibt es keinen Grund, den Brandenburgern dieses Recht vorzuenthalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Wir werden die Politik dazu verpflichten, die Brandenburger über Verfassungsänderungen abstimmen zu lassen.“
Seite 6 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Fakultative Referenden über Landtagsgesetze einführen

Die AfD will den Bürgern ermöglichen, über bereits vom Landtag beschlossene Gesetze abzustimmen und sie zu ändern oder abzulehnen. Ohne diese Möglichkeit könne Politik gegen den Mehrheitswillen gemacht werden, heißt es im Programm.

Der Landtag beschließt Gesetze. Die AfD will: Die Bürger sollen danach darüber abstimmen können. So können sie ein Gesetz ändern oder stoppen.

Ein fakultatives Referendum ist eine Volksabstimmung, die Bürger nachträglich über ein Parlamentsgesetz verlangen können. Vorbild ist laut Programm die Schweiz, wo Bürger binnen 100 Tagen nach Veröffentlichung bestimmter Parlamentsbeschlüsse eine Abstimmung fordern können. Die AfD sieht im Fehlen eines solchen Instruments einen Widerspruch zum Gedanken der Volksherrschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Mit der Einführung fakultativer Referenden wollen wir es den Brandenburgern zudem ermöglichen, über vom Landtag beschlossene Gesetze abzustimmen“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Zustimmungsquorum bei Landratswahlen abschaffen

Die AfD will die Regel streichen, nach der ein direkt gewählter Landrat die Stimmen von mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten braucht. Wird diese Schwelle verfehlt, entscheidet heute der Kreistag, was aus Sicht der AfD den Wählerwillen missachten kann.

Die Bürger wählen den Landrat direkt. Der Sieger braucht heute Stimmen von 15 Prozent aller Wahl-Berechtigten. Sonst entscheidet der Kreistag. Die AfD will diese Regel abschaffen.

Heute kann der Kreistag bei verfehltem Quorum einen anderen Bewerber wählen als die Bürger. Das Programm sieht darin eine Gefahr für das Vertrauen in die Demokratie. Es verweist darauf, dass Bundestags- und Landtagswahlen auch ohne Mindestbeteiligung gültig sind. Das Votum der Bürger solle in jedem Fall gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Wir werden das im Land Brandenburg bestehende Zustimmungsquorum bei Landratswahlen abschaffen.“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Brandenburgischen Verfassungsschutz auflösen

Die AfD will den Landesverfassungsschutz auflösen, falls er sich nicht auf seine aus ihrer Sicht eigentliche Aufgabe zurückführen lässt. Sie wirft den anderen Parteien vor, die Behörde gegen die Opposition und besonders gegen die AfD einzusetzen.

Der Verfassungs-Schutz ist ein Geheimdienst im Inland. Die AfD will ihn in Brandenburg auflösen. Das gilt, wenn man ihn nicht umbauen kann. Die AfD sagt: Die Behörde wird gegen die Opposition benutzt.

Nach dem Programm soll der Verfassungsschutz nur staatsgefährdende Handlungen unterbinden, etwa von islamistischen Organisationen. Er soll weder Gesinnungen von Bürgern bewerten noch in die Willensbildung von Parteien eingreifen. Die AfD spricht von einem Missbrauch als Schutz der Regierung vor Kritik. Im Vorwort kündigt der Spitzenkandidat die Abschaffung ohne Einschränkung an.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Wir werden den brandenburgischen Verfassungsschutz auflösen, sofern dieser nicht im Sinne seiner eigentlichen Aufgabe reformiert werden kann.“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst

    Die Auflösung des Landesverfassungsschutzes würde einen Inlandsgeheimdienst abschaffen und damit Befugnisse der Sicherheitsbehörden grundlegend beschneiden.

Rechte der parlamentarischen Opposition absichern

Die AfD will die Rechtsvorschriften zu den Rechten der Opposition so genau fassen, dass sie nicht umgangen werden können. Sie beklagt, dass ihr Posten in Parlamenten und staatliche Gelder verweigert würden.

Die Opposition sind die Parteien, die nicht regieren. Die AfD will ihre Rechte genauer in Gesetzen festlegen. Niemand soll diese Rechte umgehen können. Die AfD sagt: Man verweigert ihr Posten und Geld.

Das Programm nennt Wahlrecht und Meinungsfreiheit als Grundlage der Demokratie. Dem widersprächen aus Sicht der AfD ein Wahlrecht für Ausländer und das Vorgehen des Landesverfassungsschutzes gegen die Opposition. Die Partei sieht den Bürgerwillen missachtet, wenn ihr Ämter in Parlamenten oder Mittel vorenthalten werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Wir streben daher an, die juristischen Regelungen zu Oppositionsrechten dahingehend zu präzisieren, dass ihre Umgehung ausgeschlossen ist.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Der Punkt lehnt eine Ausweitung des Wahlrechts auf Ausländer ab und verteidigt damit den heutigen Stand gegen mehr Rechte für Zugewanderte.

Briefwahl ohne Grund abschaffen

Die AfD will die Briefwahl ohne besonderen Grund beenden. Sie hält sie für anfällig für Manipulation und sieht die Gleichheit der Wahl beeinträchtigt, weil nicht alle am selben Tag abstimmen.

Die AfD will die Briefwahl ohne Grund abschaffen. Sie sagt: Briefwahl kann man leichter fälschen. Wer am Wahltag nicht kommen kann, soll trotzdem wählen können. Dafür soll es fahrende Wahllokale geben.

Das Programm verweist auf steigende Briefwahlquoten und hält dies für verfassungsrechtlich bedenklich. Als Risiken nennt es die lange Lagerung der Stimmen in den Ämtern und eine Beeinflussung beim Ankreuzen, etwa in Seniorenheimen. Die AfD beruft sich darauf, dass die Briefwahl nach dem Bundesverfassungsgericht eine Ausnahme bleiben müsse. Mobile Wahllokale sollen Verhinderten die Stimmabgabe ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir lehnen die grundlose Briefwahl strikt ab. Wählern, die am Wahltag daran gehindert sind, das Wahllokal aufzusuchen, wollen wir mithilfe mobiler Wahllokale die Stimmabgabe ermöglichen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Landtag auf 60 Sitze verkleinern

Die AfD will die Zahl der Landtagsabgeordneten von 88 auf 60 und die der Wahlkreise von 44 auf 30 senken. Sie begründet das mit dem Vergleich zu anderen Ländern, in denen ein Abgeordneter mehr Einwohner vertritt.

Der Landtag hat heute 88 Sitze. Die AfD will nur noch 60 Sitze. Auch die Zahl der Wahlkreise soll sinken. Die AfD sagt: Der Landtag kann trotzdem gut arbeiten.

Laut Programm kommen im Bundesdurchschnitt 42.000 Einwohner auf einen Landtagsabgeordneten, in Brandenburg 28.400. Mit 60 Sitzen und 30 Wahlkreisen bleibe das Parlament nach Ansicht der AfD arbeitsfähig.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Mit einer Reduzierung von derzeit 88 auf 60 Sitze sowie der Anzahl der Wahlkreise von 44 auf 30 ist die Arbeitsfähigkeit des Parlamentes weiterhin gewährleistet.“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Mehr Personal und Gerichte in der Fläche

Die AfD fordert deutlich mehr Personal in allen Gerichtszweigen und wohnortnahe Gerichte. Der Zugang zum Recht dürfe nicht an langen Wegen scheitern.

Die AfD will mehr Personal für die Gerichte. Gerichte sollen in der Nähe der Menschen sein. Niemand soll wegen eines langen Weges auf sein Recht verzichten.

Mehr Stellen soll es für Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger geben, aber auch für die Mitarbeiter, die den Geschäftsbetrieb sichern. Das gilt für Zivil- und Strafgerichte ebenso wie für Arbeits- und Verwaltungsgerichte. Das Programm kritisiert, dass Gerichte aus Spargründen aufgelöst oder zu Zweigstellen herabgestuft wurden. Die Gerichtsstruktur soll so bürgernah wie möglich sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir fordern eine spürbare und nachhaltige Steigerung des Personals in allen Gerichtsbarkeiten.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Stellen und mehr Standorte in der Justiz bedeuten höhere öffentliche Ausgaben statt Einsparungen.

Kommunalkammer für Mitsprache bei Landesgesetzen einrichten

Die AfD will eine Kommunalkammer schaffen, über die Landkreise und kreisfreie Städte bei Landesgesetzen mitreden. Kommunalpolitiker kennen nach Ansicht der Partei die Lage vor Ort am besten.

Die AfD will eine neue Kammer für Städte und Landkreise. Dort sollen sie bei Gesetzen des Landes mitreden. Vorbild ist der Bundesrat. Im Bundesrat reden die Bundesländer bei Gesetzen des Bundes mit.

Die Kammer soll die kommunale Selbstverwaltung deutlich stärken. Als Vorbild nennt das Programm den Bundesrat, der die Länder gegenüber dem Bundestag vertritt. Der Vorschlag gehört zum Ziel der AfD, ländliche Regionen gegenüber dem Berliner Umland stärker in den Blick der Landespolitik zu rücken.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Durch die Einrichtung einer Kommunalkammer, welche die Interessen der Landkreise und kreisfreien Städte durch ein Mitspracherecht bei der Landesgesetzgebung vertritt“
Seite 47 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Staatsverträge und Landesplanung mit Berlin neu ordnen

Die AfD will die Staatsverträge mit Berlin überprüfen, neu verhandeln und notfalls kündigen. Der gemeinsame Landesentwicklungsplan soll reformiert werden, damit Gemeinden wieder freier über Wohn- und Gewerbegebiete entscheiden und mehr finanziellen Spielraum haben.

Brandenburg hat viele Verträge mit Berlin. Die AfD sagt: Diese Verträge nützen vor allem Berlin. Sie will die Verträge prüfen und neu verhandeln. Gemeinden sollen selbst mehr über Bauland entscheiden. Sie sollen auch mehr Geld bekommen.

Aus Sicht des Programms engen die gemeinsame Landesplanung und der zugehörige Staatsvertrag die Kommunen finanziell und planerisch ein, während Berlin überproportional profitiere. Die AfD lehnt weitere Staatsverträge ab, die Brandenburger Flächen für Berliner Wachstum bereitstellen, und will Energieanlagen wie Windräder nicht bevorzugt behandeln. Sie fordert ein Sofortprogramm von Land und Kommunen zur Baulandentwicklung und eine stärkere Beteiligung der Kommunen an der Bodenpolitik. Zudem kritisiert sie, dass rund 250 Millionen Euro für den Nahverkehr ungenutzt beim Land lägen.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Wir fordern deswegen eine Überprüfung der Ausgewogenheit der Staatsverträge zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die planerische Bevorzugung von Wind- und Solaranlagen soll entfallen, was den Ausbau erneuerbarer Energien gegenüber heute bremst.

Musterklagen gegen Beitragsbescheide ermöglichen

Die AfD will das Kommunalabgabengesetz ändern, damit Betroffene gemeinsam Musterklagen gegen Beitragsbescheide führen können. Das soll die gerichtliche Prüfung erleichtern und zugleich die Zahl der Verfahren senken.

Anwohner bekommen manchmal Bescheide über hohe Beiträge für Straßen. Allein können viele eine Klage nicht bezahlen. Die AfD will, dass Betroffene zusammen klagen dürfen. Ein Urteil gilt dann als Muster für alle.

Laut Programm erhalten Anlieger bei Erschließung und Straßenausbau immer wieder Forderungen, die sie nicht nachvollziehen können. Einzelnen fehle oft das Geld, die Bescheide vor Gericht prüfen zu lassen. Musterprozesse würden aus Sicht der AfD auch Kommunen und Justiz entlasten. Die bisherige Lage störe den Rechtsfrieden und belaste das Verhältnis zwischen Bürgern und Kommunalverwaltung.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Wir setzen uns für die Zulassung von Musterklagen in Prozessgemeinschaften durch eine entsprechende Änderung des Kommunalabgabengesetzes ein.“
Seite 50 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Förderung von Projekten gegen rechts, Gender und Klima streichen

Die AfD will staatliche Gelder für Vereine und Initiativen streichen, die sich gegen Rechtsextremismus oder für Gender, Vielfalt und Migration einsetzen, und alle klimabezogenen Maßnahmen beenden. Sie begründet das mit dem Neutralitätsgebot des Staates und mit dem Bedarf an Mitteln für andere Aufgaben.

Die AfD will bestimmten Vereinen kein Staats-Geld mehr geben. Das betrifft Projekte gegen rechts, zu Gender, Vielfalt und Migration. Auch Geld für Klima-Maßnahmen soll wegfallen. Das Geld soll in Schulen, Straßen und Familien fließen.

Ausdrücklich soll das Aktionsbündnis Tolerantes Brandenburg keine Mittel mehr bekommen. Aus Sicht der AfD bekämpft die Regierung mit solchen Förderungen die Opposition auf Kosten der Steuerzahler. Ausgaben für irreguläre Migration will die Partei durch Remigration, also die Rückführung von Zugewanderten, einsparen. Eine Zuwendungsdatenbank nach Berliner Muster soll sämtliche Zahlungen an Vereine, Projekte und Initiativen offenlegen, und alle geförderten Träger sollen überprüft werden. Das frei werdende Geld will die AfD für Bildung, Infrastruktur, Soziales, Familien und Gesundheit verwenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Deshalb werden zukünftig keine Vereine, Institutionen, Veranstaltungen, Demonstrationen, Aktionen im sogenannten Kampf gegen rechts mehr finanziert.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die staatliche Förderung von Projekten zu Gender und Vielfalt soll wegfallen, was die Unterstützung für Gleichstellungs- und Vielfaltsarbeit verringert.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Sämtliche klimabezogenen Maßnahmen des Landes sollen enden, was die heutige Klimapolitik grundlegend aufgibt.

  • Migrationeher restriktiv

    Ausgaben für Migration sollen durch Rückführungen sinken und Migrationsprojekte keine Förderung mehr erhalten.

Was sagen die anderen Parteien zu Demokratie und Staat?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich