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AfD zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Für eine andere Politik. Regierungsprogramm für Brandenburg“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 70 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Keine Waffen für die Ukraine, Russlandhandel wiederaufnehmen

Die AfD will, dass Deutschland keine Waffen ins Kriegsgebiet in der Ukraine liefert und sofort auf eine diplomatische Lösung hinarbeitet. Sie sieht es als Interesse Brandenburgs, wieder ungestört mit Russland Handel zu treiben.

Die AfD will keine deutschen Waffen für den Krieg in der Ukraine. Deutschland soll verhandeln. Brandenburg soll wieder mit Russland handeln können. Die AfD sagt: Die Sanktionen schaden Brandenburg besonders.

Das Programm verlangt eine Außenpolitik, die deutsche und brandenburgische Interessen vertritt. Brandenburg sei durch die Sanktionen gegen Russland und durch die Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen besonders betroffen. Russische Energie beschreibt die AfD als über Jahrzehnte günstige und verlässliche Grundlage für Industrie und Mobilität. Alles, was den Konflikt anheizt, solle unterbleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Insbesondere muss verhindert werden, dass Deutschland durch die Lieferung deutscher Waffen ins Kriegsgebiet selbst zur Kriegspartei wird.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Der Punkt will die heutigen Waffenlieferungen an die Ukraine beenden und setzt stattdessen auf Diplomatie und Handel mit Russland.

Entwicklungshilfe an Rücknahme von Migranten knüpfen

Die AfD will Entwicklungshilfe an deutschen und brandenburgischen Interessen ausrichten. Geld sollen nur Staaten erhalten, die ausreisepflichtige Migranten zurücknehmen, und die deutsche Wirtschaft soll von den Zahlungen profitieren.

Die AfD will Entwicklungs-Hilfe an Bedingungen knüpfen. Ein Land soll seine Bürger zurücknehmen, die Deutschland verlassen müssen. Nur dann bekommt es Geld. Auch deutsche Firmen sollen von dem Geld etwas haben.

Das Programm begründet die Bedingung damit, dass der Kampf gegen illegale Einwanderung den Brandenburgern nütze. Keine Hilfe mehr sollen Staaten bekommen, die selbst Entwicklungshilfe leisten. Dasselbe gilt für Atommächte und für Staaten, die Migration als Druckmittel gegen Deutschland einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Daher muss die Gewährung von Entwicklungshilfe von der Bereitschaft der Empfängerstaaten zur Rücknahme ausreisepflichtiger Migranten abhängig gemacht werden.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Entwicklungshilfe würde als Hebel genutzt, um mehr Rückführungen ausreisepflichtiger Migranten durchzusetzen.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Entwicklungszusammenarbeit würde an Eigeninteressen gebunden und für mehrere Staatengruppen gestrichen, was sie gegenüber heute einschränkt.

Gas- und Ölembargo gegen Russland aufheben

Die AfD will das Embargo auf russisches Gas und Öl beenden. So soll die Raffinerie PCK Schwedt nach ihrem bisherigen Geschäftsmodell weiterarbeiten können.

Deutschland kauft kein Öl und Gas mehr aus Russland. Die AfD will dieses Verbot beenden. Die Raffinerie in Schwedt soll so weiterarbeiten wie früher. Eine Raffinerie macht aus Erdöl Benzin und Diesel.

Das Programm begründet die Forderung mit dem Standort Schwedt, dessen Betrieb gesichert werden soll. Stark subventionierte und aus Sicht der Partei unsichere Versuche mit anderen Geschäftsmodellen lehnt sie ab. Außerdem verlangt die AfD, die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline frei von politischem Einfluss aufzuklären und die Verantwortlichen zu nennen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Das Gas- und Ölembargo gegen Russland muss daher aufgehoben werden.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Die geltenden Energiesanktionen gegen Russland sollen ganz entfallen, was eine Abkehr vom heutigen Kurs der Abschreckung bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich