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parteiprogramm

SPD zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 49 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Industrie ansiedeln und klimaneutral umbauen

Die SPD will neue Industriebetriebe nach Brandenburg holen und bestehende Betriebe modernisieren und klimaneutral umbauen. Dazu soll die Wirtschaftsförderung des Landes gestärkt werden. Auch kleine Betriebe, das Handwerk und der Tourismus sollen weiter Unterstützung bekommen.

Die SPD will mehr Industrie nach Brandenburg holen. Bestehende Betriebe sollen modern werden und dem Klima nicht schaden. Das Land soll Firmen dabei stärker helfen. Auch kleine Firmen und der Tourismus sollen Hilfe bekommen.

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg soll zusammen mit den Kommunen wichtige Gewerbeflächen entwickeln und Innovationsorte aufbauen, etwa an Hochschulen oder nahe an Unternehmen. Die Zusammenarbeit mit den regionalen Fördergesellschaften soll weitergehen. Bei den Kleinst- und Kleinunternehmen, die laut Programm rund 80 Prozent aller Firmen ausmachen, will die SPD Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit stärken. Die gemeinsame Innovationsstrategie mit Berlin soll weiterentwickelt und Brandenburg als Tourismusregion ausgebaut werden. Wasserstoff hat nach dem Programm eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Das Herzstück unserer Wirtschaftspolitik sind die Ansiedlung von Industriebetrieben sowie die Modernisierung und der klimaneutrale Umbau unserer ansässigen Betriebe.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau der staatlichen Wirtschaftsförderung und der aktiven Ansiedlungspolitik stärkt die gestaltende Rolle des Staates in der Wirtschaft.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet den klimaneutralen Umbau der Betriebe ausdrücklich mit Wachstum und Industrieansiedlung, ohne einer Seite Vorrang zu geben.

Genehmigungen beschleunigen und Bürokratie abbauen

Die SPD will Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Umbau der Wirtschaft deutlich schneller machen. Dafür sollen die Behörden mehr Personal bekommen, Bürokratie soll wegfallen und für Genehmigungen sollen Höchstfristen gelten.

Firmen brauchen oft eine Erlaubnis vom Amt. Das dauert häufig lange. Die SPD will, dass es schneller geht. Die Ämter sollen mehr Personal bekommen. Es soll feste Fristen für die Bearbeitung geben.

Die Genehmigungsbehörden sollen weiter personell aufgestockt werden. Das soll den Unternehmen laut Programm Planungssicherheit geben. Neben Höchstzeiten für die Bearbeitung sieht das Programm vor, dass Antragsteller rasch erfahren, ob ihre Unterlagen vollständig sind. Genehmigungen sollen insgesamt einfacher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir wollen maximale Bearbeitungszeiten für Genehmigungen festlegen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Bürokratieabbau, einfachere Genehmigungen und feste Fristen entlasten Unternehmen schrittweise von Auflagen.

Meisterausbildung kostenfrei machen, Handwerk stärken

Die SPD will sich im Bund dafür einsetzen, dass die Fortbildung zum Meister nichts mehr kostet. Damit soll die Meisterausbildung dem Hochschulstudium gleichgestellt werden. Das Handwerk soll außerdem bei Digitalisierung und Nachwuchs Unterstützung erhalten.

Wer Meister im Handwerk werden will, muss dafür bezahlen. Die SPD will diese Kosten abschaffen. Ein Studium kostet ja auch nichts. Das Land soll dem Handwerk auch sonst helfen.

Das Programm nennt fast 40.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 160.000 Erwerbstätigen in Brandenburg. Der Meistertitel steht laut Programm für Qualität und ist häufig nötig, um einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen. Die Meistergründungsprämie des Landes soll weiterlaufen. Unterstützung sagt die SPD dem Handwerk bei der Digitalisierung sowie beim Gewinnen von Auszubildenden und Fachkräften zu.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir setzen uns auf Bundesebene weiter dafür ein, die Fortbildungskosten für den Meisterabschluss abzuschaffen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Übernahme der Meisterkosten durch die öffentliche Hand und die Fortführung der Prämie erweitern öffentliche Leistungen.

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