Daseinsvorsorge in öffentliche Hand zurückholen
Das BSW lehnt Privatisierungen in der Daseinsvorsorge ab und strebt langfristig eine Rekommunalisierung an. Gesundheit, Wohnen, Energie, Wasser und Abfall sollen nicht dem Gewinnstreben dienen.
Das BSW will, dass wichtige Dienste der Gemeinde gehören. Dazu zählen Wasser, Energie, Müll, Wohnen und Gesundheit. Private Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Die Partei will Verkäufe an Private verhindern.
Kommunale und gemeinnützige Anbieter sollen gefördert werden. Die Rekommunalisierung soll Bürger laut Programm vor überhöhten Preisen und vor dem Verfall der Einrichtungen schützen. Beschränkungen für die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen sollen fallen. Für Läden, Kultur, Sport und Gastronomie in kleinen Gemeinden will das BSW alternative Betreibermodelle wie Genossenschaften unterstützen.
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„Wir stehen für eine Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand. Privatisierungen und Ausgliederungen, die oft nur der Tarifflucht dienen, lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Rückführung privat betriebener Versorgungsleistungen in kommunales Eigentum würde den Markt in diesen Bereichen grundlegend zugunsten des Staates zurückdrängen.