Im Bundesrat Waffenexporte und Sanktionen blockieren
Die AfD will im Bundesrat gegen Waffenexporte in Kriegsgebiete, Wirtschaftssanktionen und Grundgesetzänderungen für weitere Auslandshilfen stimmen. Der Ministerpräsident soll binnen 100 Tagen in die USA und nach Russland reisen, um die Wirtschaftsbeziehungen des Landes zu beleben.
Außen-Politik macht eigentlich der Bund. Die AfD will aber im Bundes-Rat Nein sagen. Sie ist gegen Waffen für Kriegs-Gebiete und gegen Sanktionen. Sanktionen sind Strafen im Handel gegen ein Land. Der Minister-Präsident soll in die USA und nach Russland reisen.
Das Programm hält die Außenpolitik des Bundes für schädlich und meint, die Sanktionen gegen Russland hätten Industrie und Landwirtschaft im Land getroffen, ohne den Krieg in der Ukraine zu beenden. Baden-Württemberg soll deshalb seine Stimme im Bundesrat nutzen und bei Waffenexporten, Sanktionen und Verfassungsänderungen für weitere Milliarden ans Ausland die Zustimmung verweigern. Die Reisen in die USA und nach Russland sollen bessere Handelsbeziehungen mit West und Ost einleiten. Zu den US-Zöllen meint die AfD, man müsse mit Präsident Trump verhandeln. Das Land soll so ein Korrektiv zur Bundespolitik werden.
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„Zudem wird eine AfD-geführte Landesregierung dauerhaft im Bundesrat einen Sperrriegel gegen die Fortsetzung einer selbstschädigenden Außenpolitik bilden.“Einordnung
- Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst
Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Sanktionen sollen blockiert und die Beziehungen zu Russland wiederbelebt werden, was die bisherige Linie umkehrt.