Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Außenpolitikausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 1 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Im Bundesrat Waffenexporte und Sanktionen blockieren

Die AfD will im Bundesrat gegen Waffenexporte in Kriegsgebiete, Wirtschaftssanktionen und Grundgesetzänderungen für weitere Auslandshilfen stimmen. Der Ministerpräsident soll binnen 100 Tagen in die USA und nach Russland reisen, um die Wirtschaftsbeziehungen des Landes zu beleben.

Außen-Politik macht eigentlich der Bund. Die AfD will aber im Bundes-Rat Nein sagen. Sie ist gegen Waffen für Kriegs-Gebiete und gegen Sanktionen. Sanktionen sind Strafen im Handel gegen ein Land. Der Minister-Präsident soll in die USA und nach Russland reisen.

Das Programm hält die Außenpolitik des Bundes für schädlich und meint, die Sanktionen gegen Russland hätten Industrie und Landwirtschaft im Land getroffen, ohne den Krieg in der Ukraine zu beenden. Baden-Württemberg soll deshalb seine Stimme im Bundesrat nutzen und bei Waffenexporten, Sanktionen und Verfassungsänderungen für weitere Milliarden ans Ausland die Zustimmung verweigern. Die Reisen in die USA und nach Russland sollen bessere Handelsbeziehungen mit West und Ost einleiten. Zu den US-Zöllen meint die AfD, man müsse mit Präsident Trump verhandeln. Das Land soll so ein Korrektiv zur Bundespolitik werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Zudem wird eine AfD-geführte Landesregierung dauerhaft im Bundesrat einen Sperrriegel gegen die Fortsetzung einer selbstschädigenden Außenpolitik bilden.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Sanktionen sollen blockiert und die Beziehungen zu Russland wiederbelebt werden, was die bisherige Linie umkehrt.

Wehrpflicht, starke Bundeswehr und Zivilschutz

Die AfD bekennt sich zu einer allgemeinen Wehrpflicht, die allein der Landesverteidigung dient, und zu einer voll verteidigungsfähigen Bundeswehr. Zugleich will sie den Zivil- und Katastrophenschutz systematisch stärken.

Die AfD will eine Wehrpflicht. Das heißt: Bürger müssen Dienst bei der Bundeswehr leisten. Sie sollen nur das eigene Land verteidigen. Die Bundeswehr soll besser ausgerüstet sein. Auch der Schutz bei Katastrophen soll besser werden.

Wehrpflichtige sollen ausschließlich für die Verteidigung des Landes eingesetzt und nicht gegen diesen Auftrag ins Ausland verlegt werden. Die Bundeswehr soll modernisiert und ausreichend ausgestattet werden, sodass sie sich im Notfall auch eigenständig verteidigen kann. Mit den Kommunen soll ein Standortkonzept entstehen, das traditionsreiche Standorte erhält und strukturschwache Regionen berücksichtigt. Die Fähigkeiten von THW, Feuerwehren und Rettungsdiensten sollen erfasst und Lücken geschlossen werden. Kritische Infrastruktur soll Stresstests durchlaufen, und die Versorgung mit Notstrom, Wasser und Lebensmitteln soll auch lange Krisen überstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Leitbild ist der „Bürger in Uniform“ auf Basis einer allgemeinen Wehrpflicht zur Landesverteidigung.“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine allgemeine Wehrpflicht würde eine staatliche Dienstpflicht wieder einführen, die heute nicht gilt.

  • Außenpolitikdeutlich Abschreckung zuerst

    Wehrpflicht und volle Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr setzen auf militärische Stärke und gehen über den heutigen freiwilligen Dienst grundlegend hinaus.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich