Volksabstimmung über Zurückweisung, Abschiebehaft und Sachleistungen
Die AfD will binnen 100 Tagen ein landesweites Referendum über die Migrationspolitik abhalten. Abgestimmt werden soll über Zurückweisungen an den Grenzen, Abschiebehaft für alle Ausreisepflichtigen, die nicht ausreisen, und reine Sachleistungen für Asylbewerber. Ein Ja soll der Landesregierung Rückhalt im erwarteten Streit mit dem Bund geben.
Die AfD will die Bürger über Migration abstimmen lassen. Es geht um drei Dinge. Menschen ohne Aufenthalts-Recht sollen an der Grenze abgewiesen werden. Wer ausreisen muss und bleibt, soll in Haft kommen. Asyl-Bewerber sollen kein Geld bekommen, sondern nur Sachen.
Zur Abstimmung stehen drei Maßnahmen: lückenlose Zurückweisung von Migranten ohne Aufenthaltsrecht an den Außengrenzen, Abschiebegewahrsam für alle Ausländer, die ihrer Ausreisepflicht nicht folgen, mit dem Ziel einer Abschiebequote von 100 Prozent, sowie Sachleistungen statt aller anderen Sozialleistungen für Asylbewerber. Bei einer Mehrheit will die AfD eine eigene Grenzschutzpolizei des Landes aufbauen und die Zahl der Abschiebehaftplätze stark erhöhen. Die Bezahlkarte, die das Programm für missbrauchsanfällig hält, soll durch Sachleistungen ersetzt werden. Die AfD rechnet mit Konflikten mit dem Bund und will alle rechtlichen Mittel des Landes nutzen.
Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„die komplette Umstellung sämtlicher Sozialleistungen für Asylbewerber auf Sachleistungen“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Eine neue Landespolizei für Grenzschutz und deutlich mehr Haftplätze erweitern die staatlichen Zwangsmittel.
- Migrationdeutlich restriktiv
Lückenlose Zurückweisungen, Haft für alle säumigen Ausreisepflichtigen und reine Sachleistungen verschärfen die heutige Praxis grundlegend.