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parteiprogramm

AfD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landesagentur zur Rückgewinnung von Fachkräften schaffen

Die AfD will abgewanderte Hochqualifizierte zurückholen und dafür eine eigene Landesagentur einrichten. Diese soll an die Stelle der bestehenden Landesagentur für Fachkräftezuwanderung treten.

Viele gut ausgebildete Menschen verlassen das Land. Die AfD will sie zurückholen. Dafür soll es eine neue Behörde geben. Sie soll die Behörde für die Zuwanderung von Fachkräften ersetzen.

Nach Ansicht der AfD lässt sich das demografische Ungleichgewicht nicht durch die Zuwanderung vieler gering qualifizierter Menschen und von Empfängern von Sozialhilfe beheben. Der zunehmenden Abwanderung gut Ausgebildeter will sie entgegenwirken. Die von der CDU-Ministerin Marion Gentges eingerichtete Agentur für Fachkräftezuwanderung lehnt das Programm ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„braucht es eine Landesagentur zur Rückgewinnung von Fachkräften“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Die Anwerbung ausländischer Fachkräfte durch eine Landesagentur soll durch die Rückholung Abgewanderter ersetzt werden, was Zuwanderung zurückstellt.

Gemeinschaftsdienst-Jahr für alle Schulabgänger einführen

Die AfD unterstützt ein Gemeinschaftsdienst-Jahr, das jeder Schulabgänger leisten soll. Es soll junge Menschen an soziale Aufgaben heranführen und Interesse an Berufen wie der Pflege wecken.

Die AfD will ein Dienst-Jahr für alle nach der Schule. Junge Menschen sollen dabei der Gesellschaft helfen. Das geht in der Pflege, bei der Feuerwehr oder bei der Bundeswehr. So lernen sie auch Berufe kennen.

Das Jahr kann laut Programm in der Pflege, beim Technischen Hilfswerk, bei der Feuerwehr oder bei der Bundeswehr abgeleistet werden. Die AfD nennt es als eine der Maßnahmen gegen den Mangel an Pflegepersonal. Es soll jungen Leuten gesellschaftliche Aufgaben nahebringen und sie für ein Berufsfeld interessieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Weiterhin unterstützen wir die Einführung eines „Gemeinschaftsdienst-Jahres“ für jeden Schulabgänger.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein Dienstjahr für jeden Schulabgänger wäre eine neue staatliche Pflicht, die es heute nicht gibt.

Bürgergeld mit Arbeitspflicht und Kürzungen reformieren

Die AfD will über den Bundesrat eine Reform der Grundsicherung anstoßen. Wer arbeiten kann und nach einem halben Jahr noch Bürgergeld bezieht, soll gemeinnützig arbeiten müssen. Aus Sicht des Programms setzt das Bürgergeld zu wenig Anreize, eine Arbeit aufzunehmen.

Die AfD will das Bürgergeld ändern. Wer arbeiten kann, soll nach sechs Monaten gemeinnützig arbeiten. Gemeinnützig heißt: Die Arbeit nützt der Allgemeinheit. Wer Arbeit mehrmals ablehnt, bekommt weniger Geld. Für Wohnen zahlt der Staat nur noch 90 Prozent.

Die Reform soll durch eine Bundesratsinitiative eingeleitet werden. Vorgesehen ist eine Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit nach sechs Monaten Bezug für Erwerbsfähige. Wer wiederholt zumutbare Stellen oder gemeinnützige Arbeit ablehnt, soll weniger Geld erhalten. Zuschüsse für Wohnung und Nebenkosten sollen auf 90 Prozent begrenzt werden. Nicht erwerbsfähige Bezieher sollen bei gleicher Leistungshöhe von den Sozialämtern statt von den Jobcentern betreut werden. Das Programm begründet dies mit fehlenden Sanktionen und Schwarzarbeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Erwerbsfähige Bürgergeldempfänger, die nach sechs Monaten noch immer im Leistungsbezug sind, sind zu gemeinnütziger Arbeit heranzuziehen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Leistungen werden gekürzt und an Arbeitspflichten geknüpft, was Eigenverantwortung gegenüber Sozialleistungen stärkt.

Was sagen die anderen Parteien zu Arbeit und Sozialem?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich