EU-Zentralismus begrenzen, Föderalismus stärken
Die AfD will den Einfluss der EU auf die Landespolitik deutlich zurückdrängen und föderale Strukturen wiederherstellen. Aus Sicht des Programms greift die EU weit über den Binnenmarkt hinaus in Bereiche ein, die das Grundgesetz den Ländern zuweist.
Die AfD findet: Die EU bestimmt zu viel in Baden-Württemberg. Sie will, dass die Bundesländer wieder mehr selbst entscheiden. Die EU soll weniger Macht haben.
Nach Darstellung des Programms gibt Brüssel inzwischen einen großen Teil der Landespolitik vor, was dem föderalen Prinzip aus Artikel 20 des Grundgesetzes widerspreche. Verordnungen und Richtlinien der EU berührten dauerhaft Länderkompetenzen. Die AfD will, dass bei Problemen nicht automatisch eine europäische Lösung gesucht, sondern erst geprüft wird, ob eine EU-Regelung nötig ist. Als Vorteile des Föderalismus nennt sie den Wettbewerb der Länder, das Erproben unterschiedlicher Lösungen und eine starke Gewaltenteilung.
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„Die AfD fordert daher eine klare Rückkehr zu föderalen“Einordnung
- Europaeher weniger EU
Der Einfluss der EU soll deutlich begrenzt und Entscheidungen sollen bei Ländern und Bund gehalten werden, ohne dass konkrete Rückübertragungen benannt sind.