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parteiprogramm

AfD zu Europa

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

EU-Zentralismus begrenzen, Föderalismus stärken

Die AfD will den Einfluss der EU auf die Landespolitik deutlich zurückdrängen und föderale Strukturen wiederherstellen. Aus Sicht des Programms greift die EU weit über den Binnenmarkt hinaus in Bereiche ein, die das Grundgesetz den Ländern zuweist.

Die AfD findet: Die EU bestimmt zu viel in Baden-Württemberg. Sie will, dass die Bundesländer wieder mehr selbst entscheiden. Die EU soll weniger Macht haben.

Nach Darstellung des Programms gibt Brüssel inzwischen einen großen Teil der Landespolitik vor, was dem föderalen Prinzip aus Artikel 20 des Grundgesetzes widerspreche. Verordnungen und Richtlinien der EU berührten dauerhaft Länderkompetenzen. Die AfD will, dass bei Problemen nicht automatisch eine europäische Lösung gesucht, sondern erst geprüft wird, ob eine EU-Regelung nötig ist. Als Vorteile des Föderalismus nennt sie den Wettbewerb der Länder, das Erproben unterschiedlicher Lösungen und eine starke Gewaltenteilung.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Die AfD fordert daher eine klare Rückkehr zu föderalen“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Der Einfluss der EU soll deutlich begrenzt und Entscheidungen sollen bei Ländern und Bund gehalten werden, ohne dass konkrete Rückübertragungen benannt sind.

EU begrenzen, Außenpolitik an Interessen ausrichten

Die AfD will eine EU, die sich auf wirtschaftliche Zusammenarbeit souveräner Staaten beschränkt und Entscheidungen möglichst national oder regional belässt. Die Außenpolitik des Bundes soll sich an deutschen Interessen statt an moralischen Argumenten orientieren. Im Außenhandel setzt die Partei auf Freihandel und will Sanktionen auf ihre wirtschaftlichen Folgen prüfen.

Die AfD will weniger Macht für die EU. Die Länder sollen mehr selbst entscheiden. Deutsche Außenpolitik soll deutschen Interessen dienen. Der Handel mit anderen Ländern soll frei sein. Sanktionen sollen überprüft werden. Sanktionen sind Strafen gegen andere Staaten.

Leitbild ist eine europäische Wirtschafts- und Interessengemeinschaft souveräner Staaten, in der die EU nur bei klarem gemeinsamen Mehrwert handelt. Europa und die USA gelten weiter als zentrale Partner, zugleich soll Deutschland anderen Weltregionen pragmatisch begegnen. Das Land soll sich für neue Handelsabkommen mit aufstrebenden Volkswirtschaften einsetzen, die aus Sicht der AfD nicht ideologisch überladen sein dürfen. Förderprogramme der Außenwirtschaft, etwa bei BW International und L-Bank, sollen regelmäßig auf ihre Wirkung geprüft werden. Bestehende Sanktionen sollen mit Blick auf Energiepreise und Versorgungssicherheit bewertet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Die AfD tritt für eine europäische Zusammenarbeit ein, die auf wirtschaftlicher Kooperation und gemeinsamen Interessen beruht“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Mehr Freihandel, weniger Regulierung und der Markt als Maßstab für Technologien stärken den Wettbewerb gegenüber staatlicher Steuerung.

  • Europaeher weniger EU

    Die EU soll schlanker werden und Entscheidungen sollen stärker bei Staaten und Regionen liegen, was Zuständigkeiten von der EU weg verschiebt.

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Bestehende Sanktionen sollen wegen ihrer wirtschaftlichen Folgen auf den Prüfstand, was Zurückhaltung gegenüber Druckmitteln der Außenpolitik bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich