Öffentlich-rechtlichen Rundfunk radikal verkleinern oder austreten
Die AfD macht eine Totalreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Bedingung dafür, dass Baden-Württemberg im Medienstaatsvertrag bleibt. Der Rundfunk soll um mindestens 90 Prozent schrumpfen und der Rundfunkbeitrag entfallen. Stimmen die anderen Länder nicht binnen 100 Tagen zu, soll das Land austreten.
Die AfD will ARD, ZDF und ähnliche Sender stark verkleinern. Sie sollen fast nur noch informieren und bilden. Den Rundfunk-Beitrag will die AfD abschaffen. Die anderen Bundes-Länder sollen in 100 Tagen zustimmen. Sonst will die AfD den Vertrag über den Rundfunk kündigen.
Gefordert wird eine Verschlankung um mindestens 90 Prozent und die Beschränkung auf eine Grundversorgung mit Information, Bildung und Kultur. An die Stelle des Rundfunkbeitrags soll eine Finanzierung über Abgaben auf Medienerzeugnisse treten. Die Rundfunkräte sollen direkt vom Volk gewählt werden. Die fünfzehn anderen Länder hätten ab Regierungsantritt 100 Tage für eine verbindliche Zustimmung; andernfalls würde der Ministerpräsident den Austritt erklären und ein eigenes Rundfunkmodell für das Land anstreben. Das Programm wirft den Sendern Einseitigkeit und zu hohe Gehälter der Führung vor.
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„vollständige Abschaffung des Zwangsgebührenmodells“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Markt
Ein öffentliches Angebot soll um mindestens 90 Prozent schrumpfen und die Pflichtabgabe dafür entfallen.