Baden-Württemberg-Fonds für Investitionen einrichten
Die AfD will in den ersten 100 Tagen einen dauerhaften Landesfonds nach norwegischem Vorbild gründen. Seine Erträge am Kapitalmarkt sollen zusätzliche Investitionen in Infrastruktur bezahlen, ohne neue Schulden. Das Geld dafür soll aus Einsparungen im Haushalt kommen.
Straßen, Brücken und Schulen brauchen Geld. Die AfD will dafür keine neuen Schulden machen. Sie will einen Fonds gründen. Ein Fonds ist ein großer Geld-Topf, der Geld anlegt. Mit den Gewinnen will das Land bauen und reparieren.
Der Fonds soll Geld an den Kapitalmärkten anlegen, einen Teil der Gewinne wieder anlegen und so wachsen. Der andere Teil soll nach und nach in Infrastruktur fließen, zusätzlich zu den Ausgaben des regulären Haushalts. Gespeist wird er aus Einsparungen im Landeshaushalt; die AfD beruft sich dabei auf die Schuldenbremse in ihrer früheren Fassung. Eine Sanierung über Kredite lehnt das Programm ab, weil sie spätere Generationen belaste. Der Fonds soll in der Landesverfassung verankert werden, damit spätere Regierungen nicht auf sein Vermögen zugreifen können.
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„landeseigenen Investitionsfonds einrichten, der sich am norwegischen Rentenfonds orientiert“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Investitionen sollen aus Einsparungen und Kapitalerträgen statt aus Krediten bezahlt werden, was Haushaltsdisziplin betont.