Schuldenbremse um Investitionsregel ergänzen, Altschuldenfonds schaffen
Der SSW bekennt sich zur Schuldenbremse, will sie aber um eine Regel für Investitionen erweitern. Zusätzlich soll auf Bundesebene wieder über einen gemeinsamen Fonds zur Tilgung alter Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden gesprochen werden.
Der Staat darf nur wenig neue Schulden machen. Diese Regel heißt Schuldenbremse. Der SSW will die Regel behalten. Für Investitionen soll es aber eine Ausnahme geben. Außerdem sollen Bund, Länder und Gemeinden alte Schulden gemeinsam abbezahlen.
Die Investitionsregel soll helfen, den Sanierungsstau bei Landeseinrichtungen, Landesstraßen, digitaler Infrastruktur und Krankenhäusern stetig abzubauen. Für konkrete Reformvorschläge zur Schuldenbremse zeigt sich der SSW grundsätzlich offen. Der Altschuldentilgungsfonds soll Zins und Tilgung aller staatlichen Ebenen bündeln und so günstigere Kreditkonditionen ermöglichen. Gespeist werden soll er vor allem aus künftigen zusätzlichen Steuereinnahmen. Zugleich betont das Programm, dass die Corona-Kredite ab 2024 getilgt werden müssen und Ausgabendisziplin nötig sei.
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„Wir wollen die Erweiterung der Schuldenbremse um eine Investitionsregel, die helfen kann, den Sanierungsstau bei landeseigenen Einrichtungen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Schuldenbremse soll für kreditfinanzierte öffentliche Investitionen gelockert werden, bleibt aber im Grundsatz bestehen.