Klimamilliarde über Ausnahmen der Schuldenbremse finanzieren
Die SPD will in den kommenden drei Jahren eine zusätzliche Milliarde Euro aus dem Landeshaushalt für den Klimaschutz bereitstellen. Das Geld soll über die Ausnahmeregeln der Schuldenbremse kommen, und ein Investitionsplan des Landes soll alle nötigen Investitionen offenlegen.
Die SPD will eine Milliarde Euro mehr für den Klimaschutz ausgeben. Das Geld soll in drei Jahren fließen. Dafür will sie Ausnahmen der Schulden-Bremse nutzen. Die Schulden-Bremse ist eine Regel, die neue Schulden des Staates begrenzt.
Die Finanzierung soll nach demselben Verfahren laufen wie bei den Corona-Kosten und bei der HSH Nordbank. Als Voraussetzungen nennt das Programm neue Investitionsgesellschaften, modernisierte Verfahrensregeln für die Schuldenbremse und kommunale Investitionen auf Grundlage der Doppik, also der doppelten Buchführung. Klimaplan und Biodiversitätsstrategie sollen einen Investitionsplan erhalten, der den Bedarf vollständig ausweist. Land, Kommunen und Unternehmen sollen Fördermittel von Bund und EU ganz abrufen können. Gemeinsam mit dem Bund will die SPD Lücken bei der Wirtschaftlichkeit von Investitionen schließen.
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„Diese Klimamilliarde werden wir innerhalb der Ausnahmeregelungen der Schuldenbremse bereitstellen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Zusätzliche öffentliche Investitionen sollen über Kredite außerhalb der regulären Schuldengrenze finanziert werden, was die Rolle des Staates ausweitet.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Für den Klimaschutz soll zusätzliches Landesgeld fließen, was die Umsetzung der Klimaziele gegenüber heute beschleunigt.