Geburtshilfe und Hebammen stärken
Die SPD will in der Geburtshilfe eine verbindliche Personalbemessung und strebt an, dass jede Gebärende von einer eigenen Hebamme betreut wird. Vor- und Nachsorge sollen überall im Land in der Nähe des Wohnorts verfügbar sein.
Bei jeder Geburt soll eine Hebamme nur für eine Frau da sein. Hilfe vor und nach der Geburt soll es in der Nähe geben. Geburts-Stationen in Kliniken sollen bleiben. Das Land soll Hebammen bei teuren Versicherungen helfen.
Vorgesehen sind Hebammennotrufe auf den Inseln und in anderen unterversorgten Gebieten, die Übernahme von Haftpflichtbeiträgen für geburtshilflich tätige Hebammen und der Erhalt geburtshilflicher Klinikstationen. Begleitung soll es auch bei und nach Fehl- und Totgeburten geben. Das duale Hebammenstudium soll durch bessere Bezahlung und Praxisangebote gestärkt und um einen Master ergänzt werden. Beratung und finanzielle Hilfen sollen freiberuflichen Hebammen die Niederlassung auf dem Land und die Gründung hebammengeleiteter Einrichtungen erleichtern.
Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Unser Ziel ist eine Eins-zu-eins-Betreuung durch Hebammen während der Geburt und eine wohnortnahe Vor- und Nachsorge für Eltern und Neugeborene.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Verbindliche Personalvorgaben, übernommene Versicherungsbeiträge und Fördermittel erhöhen die öffentliche Verantwortung für die Geburtshilfe.