Ausbildungsvergütung in sozialen Berufen einführen
Die SPD will, dass alle nicht akademischen Ausbildungen im sozialen Bereich vergütet werden, und zwar mindestens auf dem bundesweiten Durchschnitt. Auszubildende des Landes sollen zudem eine Übernahmegarantie erhalten.
Wer einen sozialen Beruf lernt, soll dafür Geld bekommen. Das Geld soll mindestens so hoch sein wie im Durchschnitt in Deutschland. Azubis beim Land sollen danach sicher eine Stelle bekommen.
Das Programm sieht dies als nächsten Schritt nach dem Wegfall der Ausbildungsgebühren in Pflege- und Therapieberufen, den es der SPD zuschreibt. Mittelfristig sollen alle Ausbildungsberufe unter das Berufsbildungsgesetz fallen. Die garantierte Übernahme beim Land soll jungen Menschen Planungssicherheit geben. Eine Vergütung soll auch Quereinsteigern den Zugang zu Sozial- und Gesundheitsberufen erleichtern.
Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die Einführung einer guten Ausbildungsvergütung mindestens in Höhe der durchschnittlichen Ausbildungsvergütung in Deutschland für alle nicht akademischen Ausbildungsberufe im sozialen Bereich ist unser Ziel.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine Vergütungspflicht für bisher teils unbezahlte Ausbildungen und eine Übernahmegarantie des Landes erweitern öffentliche Leistungen und Vorgaben.