CO2-Bindung im Boden honorieren, Klimaberatung einrichten
Die CDU will sich im Bund dafür einsetzen, dass Landwirte für die Bindung von CO2 im Boden über Zertifikate bezahlt werden. Im Saarland soll eine Beratungsstelle die Betriebe beim Umgang mit dem Klimawandel unterstützen.
Böden können das Gas CO2 speichern. Die CDU will, dass Bauern dafür Geld bekommen. Außerdem soll es eine Beratungs-Stelle geben. Sie hilft Bauern, mit heißen und trockenen Sommern umzugehen.
Als Wege zur CO2-Bindung nennt das Programm den Aufbau von Humus und den Einsatz von Pflanzenkohle. Die Vergütung soll über einen Handel mit Zertifikaten laufen. Die Beratungsstelle „Landwirtschaft im Klimawandel“ soll bei der Landwirtschaftskammer oder beim zuständigen Ministerium angesiedelt werden. Die CDU begründet dies mit der doppelten Belastung der Betriebe durch Klimaschutzauflagen und spürbar heißere, trockenere Sommer.
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„Daher werden wir uns auf Bundesebene für eine stärkere CO2-Bindung im Boden (etwa durch Humusaufbau oder Einsatz von Pflanzenkohle) mit einer entsprechenden Honorierung einsetzen (Zertifikate-Handel).“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
CO2-Bindung in Böden soll über einen marktbasierten Anreiz gefördert werden, was den Klimaschutz ohne neue Auflagen stärkt.