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AfD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Heimat ist wählbar! Wahlprogramm der AfD Saarland zur Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 102 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bäuerliche Familienbetriebe von Umweltauflagen entlasten

Die AfD will Auflagen aus der Düngeverordnung und verpflichtende Gewässerrandstreifen stoppen, die sie als schleichende Enteignung der Landwirte bezeichnet. Die EU-Direktzahlungen sollen bleiben, und für staatlich verordnete Klima- und Umweltmaßnahmen sollen Betriebe einen Ausgleich erhalten. Regionale Produkte sollen leichter vermarktet werden können.

Die AfD will Bauern-Familien helfen. Sie will bestimmte Umwelt-Regeln für Bauern stoppen. Zum Beispiel Regeln zum Düngen. Das Geld von der EU sollen Bauern weiter bekommen. Für Umwelt-Auflagen sollen sie einen Ausgleich bekommen.

Nach Darstellung des Programms fallen saarländische Höfe wegen der Globalisierung und wegen Klima- und Umweltauflagen zurück, viele finden keine Nachfolger oder werden zum Nebenerwerb. Die AfD lehnt die erzwungene Extensivierung durch Düngeverordnung und Pflicht-Randstreifen an Gewässern ab. Die Direktzahlungen der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU will sie beibehalten. Für politisch angeordnete Klima- und Umweltmaßnahmen verlangt sie einen Ausgleich für Einkommensverluste und Aufwand. Regionale Kennzeichnung und Zertifizierung sollen einfacher werden, dazu soll ein bundesweites Internetportal für regionale Anbieter kommen. Die Agentur Ländlicher Raum soll erhalten und ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Die AfD fordert daher einen Stopp der schleichenden Enteignung von Landwirten mittels Zwangsextensivierung durch Düngeverordnung und verpflichtende Gewässer-Randstreifen.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Bestehende Umwelt- und Klimaauflagen für Landwirte sollen gestoppt oder voll ausgeglichen werden, was die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe über die Vorgaben stellt.

Regionale Schlachtung vereinfachen und stärken

Die AfD will das Schlachten in der Region einfacher machen und kleine Schlachtbetriebe fördern. Das soll Tiertransporte weiter verringern und die Einhaltung von Tierschutzregeln verbessern.

Die AfD will, dass Tiere in der Nähe geschlachtet werden. Dafür soll es kleine Schlacht-Betriebe in der Region geben. Dann müssen Tiere nicht so weit fahren. Das soll dem Tierschutz helfen.

Das Programm sieht die regionale Schlachtung als Voraussetzung dafür, Tiertransporte weiter einzuschränken und Tierschutzvorgaben besser umzusetzen. Für das Saarland verlangt die AfD einheitliche Verordnungen zur Fleischbeschau sowie kleine Schlachtbetriebe vor Ort. Natur- und Tierschutz könne nach ihrer Auffassung nur gemeinsam mit den Landwirten gelingen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„So fordert die AfD, die regionale Schlachtung zu vereinfachen und zu stärken.“
Seite 65 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Biolandwirtschaft auf mindestens 50 Prozent ausbauen

Die AfD will, dass die Landesregierung den Anteil der Biolandwirtschaft im Saarland auf mindestens die Hälfte steigert. Große Agrarbetriebe, die nach Darstellung des Programms von Kunstdünger und Pestiziden abhängen, sollen zugunsten des Ökolandbaus zurückgedrängt werden.

Die AfD will mehr Bio-Landwirtschaft im Saarland. Mindestens die Hälfte soll Bio sein. Die Landes-Regierung soll dafür sorgen. Große Agrar-Fabriken sollen weniger werden.

Das Programm kritisiert, die EU unterstütze seit Jahren übermäßig große Agrarbetriebe, die nur mit Kunstdünger, Pestiziden und Glyphosat konkurrenzfähig seien. Diese sollen dem Ökolandbau weichen. Die AfD erwartet davon langfristig höhere Erträge für die saarländische Landwirtschaft, weil Biolebensmittel zum Massenprodukt würden. Bei neuen Naturschutzgebieten sollen die Interessen landwirtschaftlicher Betriebe berücksichtigt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Die Biolandwirtschaft im Saarland ist durch Maßnahmen der Landesregierung auf mindestens 50 % auszubauen.“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Landesregierung soll die Struktur der Landwirtschaft mit eigenen Maßnahmen auf eine Bio-Quote hin lenken, was mehr staatliche Steuerung bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme im Saarland im Vergleich