Bäuerliche Familienbetriebe von Umweltauflagen entlasten
Die AfD will Auflagen aus der Düngeverordnung und verpflichtende Gewässerrandstreifen stoppen, die sie als schleichende Enteignung der Landwirte bezeichnet. Die EU-Direktzahlungen sollen bleiben, und für staatlich verordnete Klima- und Umweltmaßnahmen sollen Betriebe einen Ausgleich erhalten. Regionale Produkte sollen leichter vermarktet werden können.
Die AfD will Bauern-Familien helfen. Sie will bestimmte Umwelt-Regeln für Bauern stoppen. Zum Beispiel Regeln zum Düngen. Das Geld von der EU sollen Bauern weiter bekommen. Für Umwelt-Auflagen sollen sie einen Ausgleich bekommen.
Nach Darstellung des Programms fallen saarländische Höfe wegen der Globalisierung und wegen Klima- und Umweltauflagen zurück, viele finden keine Nachfolger oder werden zum Nebenerwerb. Die AfD lehnt die erzwungene Extensivierung durch Düngeverordnung und Pflicht-Randstreifen an Gewässern ab. Die Direktzahlungen der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU will sie beibehalten. Für politisch angeordnete Klima- und Umweltmaßnahmen verlangt sie einen Ausgleich für Einkommensverluste und Aufwand. Regionale Kennzeichnung und Zertifizierung sollen einfacher werden, dazu soll ein bundesweites Internetportal für regionale Anbieter kommen. Die Agentur Ländlicher Raum soll erhalten und ausgebaut werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Die AfD fordert daher einen Stopp der schleichenden Enteignung von Landwirten mittels Zwangsextensivierung durch Düngeverordnung und verpflichtende Gewässer-Randstreifen.“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Bestehende Umwelt- und Klimaauflagen für Landwirte sollen gestoppt oder voll ausgeglichen werden, was die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe über die Vorgaben stellt.