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CDU zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Glücksspielrecht am Jugend- und Spielerschutz ausrichten

Die CDU will das Glücksspielrecht laufend modernisieren und dabei Jugend- und Spielerschutz zum festen Maßstab machen. Dauerhafte Lizenzen sollen nur Anbieter bekommen, die sich an die Regeln halten. Ein attraktiver legaler Markt gilt dem Programm als bester Schutz vor illegalem Glücksspiel.

Die CDU will klare Regeln für Glücksspiel. Der Schutz von Jugendlichen und Spielern steht an erster Stelle. Anbieter bekommen nur eine Lizenz, wenn sie die Regeln einhalten. Legale Angebote sollen attraktiv bleiben. So sollen weniger Menschen illegal spielen.

Das Programm bekennt sich zu einem Glücksspielrecht in Bund und Land, das streng dem Schutz von Jugendlichen und Spielern folgt. Eine dauerhafte Lizenz setzt voraus, dass Anbieter Vorgaben und Kontrollstandards erfüllen. Zugleich soll der legale Markt an den Interessen der Spieler ausgerichtet sein, damit Angebote nicht in den Schwarzmarkt abwandern. Neue legale Angebote sollen möglich bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Anbieter erhalten nur dann eine dauerhafte Lizenz, wenn sie Regeln konsequent einhalten und Kontrollstandards erfüllen.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet strenge Auflagen für Anbieter mit dem Ziel eines attraktiven legalen Marktes und nimmt damit keine Seite ein.

Wiederaufbau im Ahrtal mit Ausnahmeregeln beschleunigen

Die CDU will den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal durch befristete Ausnahmen in mehreren Rechtsgebieten schneller machen. Das Wiederaufbaureferat im Innenministerium soll zentrale Anlaufstelle mit festen Ansprechpartnern werden. Aus Sicht des Programms hat das Land die Region bisher nicht ausreichend unterstützt.

Im Ahrtal gab es eine schwere Flut. Die CDU findet: Der Wieder-Aufbau geht zu langsam. Sie will für eine bestimmte Zeit Regeln beim Bauen lockern. Eine Stelle im Innen-Ministerium soll alle Fragen schnell beantworten.

Die befristeten Ausnahmen betreffen das Bau-, Umwelt-, Artenschutz-, Denkmalschutz- und Vergaberecht. Das Wiederaufbaureferat soll Kommunen, Betrieben und Initiativen verbindliche und endgültige Auskünfte geben, ohne dass Zuständigkeiten hin- und hergeschoben werden. Das Programm verweist auf den Untersuchungsausschuss, wonach Warnungen früh vorlagen, die Ministerien aber nicht abgestimmt reagierten. Die CDU vermisst eine glaubhafte Entschuldigung der Landesregierung und will Strukturen so ändern, dass sich solche Fehler nicht wiederholen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir schaffen deshalb im Bau-, Umwelt-, Artenschutz-, Denkmalschutz- und Vergaberecht zeitlich befristete Ausnahmeregelungen, um Verfahren zu vereinfachen und Planungen zu beschleunigen.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Befristete Ausnahmen von Bau-, Umwelt- und Vergabevorschriften lockern Regulierung, um Projekte schneller umzusetzen.

Sport-Pakt für sanierte Sportstätten starten

Die CDU will die Sportförderung im Land ausbauen und mehr Geld dafür bereitstellen. Ein Sport-Pakt mit Kommunen, Verbänden und Vereinen soll den Sanierungsstau bei Hallen, Plätzen und Bädern innerhalb von fünf Jahren abbauen.

Die CDU will mehr Geld für den Sport geben. Viele Sporthallen und Schwimmbäder sind in schlechtem Zustand. Die CDU will sie in fünf Jahren reparieren lassen. Dabei sollen Städte, Verbände und Vereine mitmachen.

Geplant ist ein dauerhaftes Landesprogramm für Sportstätten von Kommunen und Vereinen mit höheren Förderquoten, angepassten Kostenrichtwerten und schnelleren Verfahren. Landes- und Bundesmittel sollen kombiniert werden können. Ein digitaler Sportstätten-Atlas soll Zustand, Sanierungsbedarf und Nutzung landesweit erfassen. Im Leistungssport will die CDU die Stützpunkte stärken und Trainerinnen und Trainer besser bezahlen; sie unterstützt eine deutsche Olympiabewerbung. Eine Ehrenamts-Offensive soll Vereine entlasten, Schule und Verein enger verbinden und Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Wir starten einen Sport-Pakt für Rheinland-Pfalz, der gemeinsam mit Kommunen, Sportverbänden und Vereinen den massiven Sanierungs- und Investitionsstau bei Sportstätten in den kommenden 5 Jahren systematisch abbaut.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll deutlich mehr öffentliche Mittel und höhere Förderquoten für Sportstätten bereitstellen, was öffentliche Investitionen ausweitet.

Ehrenamt von Bürokratie entlasten und absichern

Die CDU will Ehrenamtliche von Bürokratie entlasten, besser absichern und sichtbarer würdigen. Förderanträge sollen einfacher werden, und jedes Finanzamt soll einen festen Ansprechpartner für Vereine bekommen.

Viele Menschen helfen freiwillig in Vereinen. Die CDU will ihnen die Arbeit leichter machen. Es soll weniger Formulare geben. In jedem Finanzamt soll eine Person für Vereine da sein. Helfer sollen besser versichert sein.

Der Ansprechpartner im Finanzamt soll bei Steuern, Gemeinnützigkeit, Spendenrecht und Ehrenamtspauschalen helfen. Die Ehrenamtskarte soll reformiert und mit mehr Vergünstigungen verbunden werden; für höhere und regelmäßig angepasste Steuerfreibeträge will sich die CDU einsetzen. Versicherungs- und Haftungsschutz soll besser und landesweit einheitlich werden, Fortbildung wird ausgebaut. Vorgesehen sind außerdem Freistellungsregeln, die auch den Betrieben gerecht werden, sowie die Anerkennung ehrenamtlich erworbener Qualifikationen. Jugendverbände, Jugendfeuerwehren und Freiwilligendienste sollen gestärkt und die digitale Ehrenamtsplattform weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir vereinfachen Förderanträge, reduzieren Dokumentationspflichten und digitalisieren Verfahren nach dem Prinzip: einmal erfassen, mehrfach nutzen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Religionsgemeinschaften und Religionsunterricht stärken

Die CDU will die Rolle der Religionsgemeinschaften als Träger sozialer Einrichtungen strukturell stärken und den Religionsunterricht als reguläres Schulfach erhalten. Christliche Feiertage und Traditionen sollen fester Teil des kulturellen Lebens bleiben.

Kirchen und andere Religionen betreiben Kitas, Schulen und Pflegeheime. Die CDU will sie dabei unterstützen. Religion soll ein normales Schulfach bleiben. Christliche Feiertage sollen bleiben. Jüdische Einrichtungen sollen besonders geschützt sein.

Das Programm nennt das Christentum die prägende Grundlage der Kultur. Religionsgemeinschaften sollen in Konzepte für Krisen- und Katastrophenschutz einbezogen werden, wo sie praktisch helfen können. Der Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden soll weiterentwickelt und langfristig gesichert werden; besonderen Schutz sollen jüdische Schulen, Gemeindehäuser und Synagogen erhalten. Den Dialog mit muslimischen Gemeinschaften und Verbänden will die CDU verstetigen. Förderverfahren für soziale Einrichtungen religiöser Träger sollen einfacher und schneller werden, kirchlich getragene Familienzentren will die CDU langfristig sichern und ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Der Religionsunterricht bleibt ein reguläres Schulfach. Wir stärken die Rahmenbedingungen, damit er flächendeckend und mit zeitgemäßen Lehrplänen stattfindet.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt will Religionsunterricht, christliche Feiertage und die Stellung der Kirchen bewahren und stärken, was überlieferte Werte und Religion betont.

Versorgung, Mobilität und Wohnen auf dem Land sichern

Die CDU will die Lebensqualität im ländlichen Raum stärken, mit Treffpunkten, Nahversorgung, kleinen Schulen und Kitas sowie flexiblem Nahverkehr. Wohnen auf dem Land soll durch Sanierung von Leerständen, gezielten Neubau und einfacheres Baurecht attraktiver werden. Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land.

Die CDU will das Leben auf dem Dorf besser machen. Es soll Dorf-Läden und Treffpunkte geben. Kleine Schulen und Kitas sollen bleiben. Ruf-Busse und Ruf-Taxis sollen fahren. Überall soll es schnelles Internet geben.

Gefördert werden sollen Gaststätten, Dorfläden, Bürgerhäuser, Mehrgenerationenprojekte und digitale Dorfplattformen. Beim Nahverkehr setzt das Programm auf Rufbusse, Ruftaxis und digitale Buchung; Schülerbeförderung und Nahverkehr sollen nach dem Grundsatz finanziert werden, dass der Besteller zahlt. Neubau soll möglich sein, wenn energetische, funktionale oder demografische Gründe ihn erfordern, etwa für Senioren und Familien. Landesbürgschaften sowie Fonds- und Zwischenfinanzierungen sollen Investitionen anregen. Der Glasfaserausbau soll flächendeckend vorangetrieben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Dafür stärken wir das Gastgewerbe, Dorfläden, Bürgerhäuser, Mehrgenerationenprojekte und digitale Dorfplattformen.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung und Daseinsvorsorge im ländlichen Raum sollen ausgebaut werden, auch wenn zugleich das Baurecht vereinfacht wird.

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