Jahrzehnt der Investitionen in Infrastruktur gestalten
Die SPD will in der kommenden Wahlperiode die Investitionen in Berlins Infrastruktur umsetzen und beschleunigen. Das Geld soll aus dem Landeshaushalt, dem Berliner Sondervermögen SIWA und dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes kommen. Sichtbare Investitionen sollen nach Ansicht der Partei das Vertrauen in Staat und Demokratie stärken.
Die SPD will viel Geld in Berlin investieren. Damit sollen Schulen, Straßen, Brücken und Krankenhäuser erneuert werden. Auch neue Wohnungen sollen entstehen. Das soll zehn Jahre lang ein Schwerpunkt sein. Die Arbeiten sollen schneller gehen als bisher.
Das Programm nennt sieben Schwerpunkte: Wohnungsneubau, Straßen, Brücken und ÖPNV, Energie- und Wärmewende samt Klimaanpassung, Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen, Krankenhäuser und Hochschulen, Verwaltungsgebäude sowie Wachen von Polizei und Feuerwehr und schließlich die Digitalisierung. Um Leitungsnetze und Verkehrswege schneller zu erneuern, sollen Planung und Baubetrieb der landeseigenen Betriebe an einem Ort zusammengeführt werden. Häufige Änderungen von Zielen und Plänen sieht die SPD als Hindernis und fordert politische Beständigkeit. Alle Investitionen sollen zudem nach dem Prinzip des Gender Mainstreaming auf Gleichstellung ausgerichtet werden, weil gute Infrastruktur aus Sicht der Partei vor allem Menschen mit viel Sorgearbeit entlastet.
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„In der nächsten Regierung werden wir ein Jahrzehnt der Investitionen gestalten.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die öffentlichen Investitionen des Landes sollen weiter steigen und zügiger umgesetzt werden, was die Rolle des Staates ausbaut.
- Gesellschafteher progressiv
Alle Investitionen sollen ausdrücklich an Gleichstellungszielen ausgerichtet werden, was über die heutige Praxis hinausgeht.