Wohnraum über Landesgesellschaft in öffentliche Hand holen
Die Grünen wollen eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, die selbst baut und vermietet. Sie soll große Wohnungsbestände von privaten Unternehmen zurückkaufen. Ein Förderprogramm soll zudem Kommunen den Kauf von Wohnraum ermöglichen.
Die Grünen wollen eine Wohnungs-Firma, die dem Land gehört. Sie soll Wohnungen bauen und vermieten. Sie soll auch viele Wohnungen von privaten Firmen kaufen. Städte und Gemeinden sollen Geld bekommen, um Wohnungen zu kaufen.
Die Partei beschreibt das als gemeinwohlorientierte Wohnraumpolitik, bei der die öffentliche Hand selbst als Vermieterin und Bauherrin auftritt. Die Landesgesellschaft soll eng mit kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften zusammenarbeiten. Das Programm begründet dies damit, dass bezahlbarer Wohnraum die Ausgaben von Land und Kommunen für Unterkunftskosten und Wohngeld senkt und ein Standortfaktor für die Wirtschaft ist.
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„Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft soll gezielt Großbestände von privaten Wohnungsunternehmen zurückkaufen“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine neue Landesgesellschaft soll große private Wohnungsbestände in öffentliches Eigentum überführen, was die Rolle des Staates am Wohnungsmarkt grundlegend ausweitet.