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Linke zur Familie

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kindergrundsicherung einführen

Die Linke will eine Kindergrundsicherung einführen, um Kinderarmut zu bekämpfen. Sie soll ein höheres Kindergeld und Zuschläge für Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen umfassen. Nach Angaben des Programms ist in Mecklenburg-Vorpommern mindestens jedes sechste Kind von Armut betroffen.

Viele Kinder im Land sind arm. Die Linke will das ändern. Sie will eine Kinder-Grundsicherung einführen. Das ist Geld vom Staat für alle Kinder. Das Kindergeld soll steigen. Allein-Erziehende und arme Familien sollen mehr bekommen.

Die Leistung soll aus einem höheren Kindergeld und Zuschlägen für Alleinerziehende und einkommensschwache Familien bestehen. Kosten für Wohnen und Heizen sowie besondere Bedarfe sollen einberechnet werden. Die Partei betrachtet Kinderarmut als strukturelles Problem. Teilhabe, Bildung und Sport sollen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Eine echte Kindergrundsicherung einführen: Erhöhung des Kindergeldes, Zuschläge für Alleinerziehende und Familien mit geringen Einkommen“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Mit der Kindergrundsicherung würde eine neue Sozialleistung entstehen, die es in dieser Form heute nicht gibt.

Kinderkarte mit 50 Euro im Monat einführen

Die Linke will eine Kinderkarte einführen, die jedem Kind bis 18 Jahre monatlich 50 Euro zur Verfügung stellt. Das Geld soll für Sport, Kultur und Bildung genutzt werden können.

Die Linke will eine Kinder-Karte einführen. Jedes Kind bis 18 Jahre bekommt damit 50 Euro im Monat. Das Geld ist für Sport, Kultur und Bildung gedacht.

Die Karte soll allen Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag zustehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Der Betrag liegt bei 50 Euro pro Monat. Er soll die Teilnahme an Sport-, Kultur- und Bildungsangeboten ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Eine Kinderkarte von 50 Euro monatlich für alle Kinder bis 18 Jahre, um Sport, Kultur und Bildung zu ermöglichen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine neue, vom Einkommen unabhängige Leistung für alle Kinder gibt es heute nicht; sie einzuführen weitet öffentliche Leistungen grundlegend aus.

Jugendarbeit zur Pflichtaufgabe machen, Kinderrechte stärken

Die Linke will, dass Kommunen Kinder- und Jugendarbeit verpflichtend anbieten müssen, und den Landesjugendplan nach Bedarf finanzieren. Hinzu kommen ein unabhängiges Amt für Kinder- und Jugendbelange mit Kabinettsrang, Kinderrechte im Grundgesetz und mehr Geld für Sport.

Städte und Gemeinden sollen Jugendarbeit anbieten müssen. Bisher ist das freiwillig. Es soll eine unabhängige Person für Kinder und Jugendliche in der Regierung geben. Kinderrechte sollen ins Grundgesetz kommen. Auch der Sport soll mehr Geld bekommen.

Eine unabhängige Beauftragte oder ein Beauftragter für Kinder und Jugendliche soll Kabinettsrang und verbindliche Befugnisse erhalten. Das Gesetz zur Kinder- und Jugendbeteiligung soll weiterentwickelt werden, ergänzt um jährliche Berichte zur Lebenslage junger Menschen. Jugendverbände, Ferienfreizeiten, internationaler Austausch und politische Jugendarbeit sollen gefördert werden. Was die Enquete-Kommission „Jung sein in MV“ empfohlen hat, will die Linke umsetzen. Im Sport sollen Programme wie „MV kann schwimmen“ voll finanziert, Sportanlagen saniert und Bundesstützpunkte gesichert werden. Sportvereine, die mit Minderjährigen arbeiten, sollen zur Prävention sexualisierter Gewalt verpflichtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Kinder- und Jugendarbeit zur kommunalen Pflichtaufgabe machen“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Pflichtaufgabe der Kommunen und mehr Fördermittel für Jugend und Sport bauen öffentliche Leistungen aus.

Bezahlte Freistellung für zweiten Elternteil einführen

Die Linke will nach der Geburt 28 Tage bezahlte Elternzeit für den zweiten Elternteil einführen. Sorgearbeit soll gerechter zwischen den Geschlechtern verteilt werden. Krippe, Kita und Hort sollen beitragsfrei bleiben.

Nach der Geburt soll auch der zweite Elternteil 28 Tage frei bekommen. Diese Zeit wird bezahlt. Frauen und Männer sollen die Arbeit in der Familie gerechter teilen. Krippe, Kita und Hort bleiben kostenlos.

Im Bund will die Linke darauf hinwirken, dass beide Elternteile stärker an der Elternzeit beteiligt sind. Die Rückkehr in den Beruf nach der Schwangerschaft soll leichter und das Recht auf Rückkehr in Teil- oder Vollzeit gestärkt werden. Für Selbstständige soll es Mutterschutzregeln geben. Der öffentliche Dienst soll flexiblere Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten ausbauen; Öffnungszeiten von Kitas sollen sich nach den Arbeitszeiten der Eltern richten. Pflegende Angehörige sollen mehr Beratung und Entlastung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Eine bezahlte Elternzeit für den zweiten Elternteil (28 Tage) nach der Geburt einführen, um gemeinsame Familienzeit und Entlastung zu ermöglichen.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue bezahlte Freistellung, Mutterschutz für Selbstständige und beitragsfreie Betreuung erweitern soziale Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Eine Freistellung für den zweiten Elternteil und eine gleichmäßigere Aufteilung der Sorgearbeit fördern die Gleichstellung der Geschlechter.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich