Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Linke zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Digitalstrategie und Glasfaser bis 2030

Die Linke will eine Landesstrategie „Digitales MV“ mit klaren Zielen, Zuständigkeiten und Finanzierung erarbeiten. Bis 2030 sollen Glasfaser und Mobilfunk überall im Land verfügbar sein, weil das Programm Digitalisierung als Teil der Daseinsvorsorge versteht.

Die Linke will einen Plan für die Digitalisierung im Land. Bis 2030 soll es überall schnelles Internet und Handy-Netz geben. Das gilt auch für Dörfer. Ämter sollen mehr Dienste im Internet anbieten.

Die digitale Verwaltung soll gestärkt und das MV-Serviceportal erweitert werden, mit Investitionen in Personal, Geräte und Programme. Open-Source-Software, also Programme mit offenem Quellcode, soll Vorrang haben. Künstliche Intelligenz soll sozial verträglich und nachvollziehbar eingesetzt werden. Forschung und Innovation sollen sich am gesellschaftlichen Nutzen orientieren, mit regionalen Innovationszentren und Kooperationen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Die digitale Grundversorgung ausbauen: flächendeckend Glasfaser und Mobilfunk bis 2030, auch im ländlichen Raum.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Digitalisierung wird als öffentliche Daseinsvorsorge mit staatlichen Investitionen in Netze und Verwaltung behandelt.

Staatliche Überwachung einschränken, Datenschutz stärken

Die Linke will, dass Behörden Überwachungstechnik wie Staatstrojaner seltener einsetzen und dabei strengeren Regeln unterliegen. Das Programm bezeichnet digitale Selbstbestimmung als Grundrecht, das durch Überwachung und unkontrollierte Datennutzung bedroht sei.

Die Linke will weniger Überwachung durch den Staat. Ein Staats-Trojaner ist ein Programm, mit dem Behörden heimlich Geräte ausspähen. Solche Programme sollen seltener erlaubt sein. Der Datenschutz soll stärker werden.

Betroffen ist auch die Quellen-TKÜ, bei der Behörden Kommunikation direkt auf dem Gerät mitlesen, bevor sie verschlüsselt wird. Verschlüsselung soll Standard werden, und unabhängige Kontrollen sollen ausgebaut werden. Die Datenschutzbeauftragten sollen mehr Befugnisse bekommen, um Missbrauch durch staatliche wie private Stellen zu verhindern. Beschäftigte sollen beim digitalen Wandel mitbestimmen können, sozial abgesichert sein und Qualifizierung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Den Einsatz von Überwachungstechnologien wie Staatstrojaner oder Quellen-TKÜ reduzieren und strenger regulieren.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Weniger und strenger geregelter Einsatz von Staatstrojanern sowie mehr Datenschutzkontrolle beschränken die Befugnisse der Sicherheitsbehörden schrittweise.

Was sagen die anderen Parteien zur Digitalpolitik?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich