Offene Wissenschaft und digitale Infrastruktur ausbauen
Die Grünen wollen die bestehende Open-Access-Strategie des Landes zu einer Open-Science-Strategie erweitern und die digitale Ausstattung von Forschung, Lehre und Hochschulverwaltung ausbauen. Forschungsergebnisse sollen frei zugänglich sein, weil fehlender Zugang und schwache Infrastruktur aus Sicht des Programms die Wissenschaft bremsen.
Die Grünen wollen, dass Wissen aus der Forschung für alle frei lesbar ist. Das nennt man Open Science. Hochschulen sollen bessere digitale Technik bekommen. Auch die Verwaltung der Hochschulen soll digitaler werden.
Geplant sind gemeinsame landesweite Strukturen für den Umgang mit Forschungsdaten. Eine Infrastruktur für Publikationen und Daten soll auf Dauer aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, damit Forschung frei verfügbar und langfristig nutzbar bleibt. Digitale Systeme für Forschung und Lehre sollen ausgebaut, die Hochschulverwaltung digital modernisiert werden. Technologien wie Künstliche Intelligenz, klimaneutrale Energiesysteme und Infektionsforschung sollen gezielt gefördert werden, unter Achtung der Wissenschaftsfreiheit und mit Abwägung der Folgen.
Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„die Weiterentwicklung der Open-Access-Strategie zu einer umfassenden Open-Science-Strategie sowie den Ausbau gemeinsamer landesweiter Infrastrukturen für Forschungsdatenmanagement.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Publikations- und Dateninfrastruktur soll dauerhaft öffentlich finanziert und Technologien staatlich gefördert werden, was die Rolle des Staates stärkt.