Digitalwirtschaft, KI und Digitalförderung für Betriebe ausbauen
Die Linke will gute Bedingungen für Start-ups und Digitalunternehmen schaffen und Anwendungen künstlicher Intelligenz besonders fördern. Die eingestellte Förderung für Digitalisierungsvorhaben kleiner Betriebe soll zurückkehren, und alternative Vermittlungsplattformen in der Hand der Beschäftigten sollen entstehen.
Die Linke will junge Digital-Firmen in Berlin unterstützen. Auch Künstliche Intelligenz soll Förderung bekommen. Kleine Betriebe sollen wieder Geld für digitale Projekte erhalten. Fahrerinnen und Fahrer sollen eigene Vermittlungs-Plattformen aufbauen können. Das sind Internet-Dienste, die Aufträge vermitteln.
Bei der KI-Förderung soll der Schwerpunkt auf praktischer Anwendung und der Zusammenarbeit mit Berliner Unternehmen liegen. Ausgründungen aus Hochschulen sollen weiter Unterstützung bekommen, ebenso Open-Source-Projekte und Plattformgenossenschaften. Die frühere Digitalprämie erreichte laut Programm mit 37 Millionen Euro fast 900 Unternehmen, überwiegend Soloselbstständige und kleine Betriebe. Ein Moratorium für neue Rechenzentren will die Linke prüfen, weil diese viel Stromnetzkapazität binden und wenige Arbeitsplätze bringen. In der Verwaltungsdigitalisierung sollen Open-Source-Anbieter und Start-ups mehr Gewicht bekommen. Betriebe und Behörden sollen Zahlungen über kostenlose europäische Online-Dienste abwickeln können, als Alternative zu US-Anbietern.
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„Wir werden die Digitalförderung wieder aufnehmen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein eingestelltes Förderprogramm soll zurückkehren und Genossenschaftsmodelle sollen öffentliche Unterstützung erhalten, was die staatliche Wirtschaftsförderung schrittweise ausweitet.