Migrantische Beschäftigte vor Ausbeutung schützen
Die Linke will Beratung und Hilfe für ausländische Beschäftigte ausbauen, die nach Darstellung des Programms besonders häufig ausgebeutet werden. Ausländische Berufsabschlüsse sollen schneller anerkannt werden, und Geflüchtete sollen leichter Arbeit aufnehmen können.
Viele Beschäftigte aus dem Ausland werden bei der Arbeit ausgenutzt. Die Linke will mehr Beratung für sie. Berufs-Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten. Geflüchtete sollen leichter arbeiten dürfen. Es soll mehr Sprachkurse neben der Arbeit geben.
Neben dem Beratungszentrum BEMA sollen Anlaufstellen in den Bezirken entstehen, ergänzt durch aufsuchende Beratung in migrantischen Gemeinschaften. Berufsbegleitende Sprachkurse sollen auch Grundwissen im Arbeitsrecht vermitteln. Die Kammern sollen Abschlüsse zügiger anerkennen, unter anderem durch einen leichteren Nachweis per praktischer Prüfung; das LaGeSo soll bei Gesundheitsberufen schneller arbeiten und genügend Anpassungslehrgänge anbieten. Behörden wie die Gewerbeämter sollen für Scheinselbstständigkeit und Arbeitsausbeutung sensibilisiert werden. Kriminelle Arbeitsausbeutung soll strafrechtlich stärker verfolgt werden.
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„Wir wollen die Beratungs- und Hilfsangebote für diese Beschäftigtengruppe wie das Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit (BEMA) weiter ausbauen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentlich finanzierte Beratung und stärkere Verfolgung von Arbeitsausbeutung bauen den staatlichen Schutz von Beschäftigten aus.
- Migrationeher offen
Geflüchtete sollen leichter Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten und Zugewanderte mehr Unterstützung und schnellere Anerkennung ihrer Abschlüsse bekommen.