Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärken
Die Linke richtet ihre Behindertenpolitik an der UN-Behindertenrechtskonvention aus. Menschen mit Behinderungen sollen stärker in der Politik mitwirken, persönliche Assistenz soll gesichert werden, und der Sonderfahrdienst soll ohne Eigenanteil nutzbar sein.
Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben bestimmen. Sie sollen mehr in der Politik mitreden. Sitzungen sollen für alle zugänglich sein. Fahrten mit dem besonderen Fahrdienst sollen nichts mehr kosten.
Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlungen und der Ausschüsse des Abgeordnetenhauses sollen barrierefrei übertragen werden. Das Berliner Behindertenparlament soll langfristig finanziert werden; Assistenz im Ehrenamt soll bezahlt und eine Entschädigung für Gremienarbeit rechtlich geregelt werden. Die persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell soll erhalten und ausgebaut werden, bei gleicher Bezahlung wie in Assistenzdiensten. Der Maßnahmenplan zur UN-Konvention soll fortgeschrieben und das Landesrecht daran geprüft werden. Der Sonderfahrdienst soll nach Bedarf wachsen, die gestaffelten Eigenanteile für ihn und das Taxikonto sollen wegfallen, und der Höchstbetrag der Taxi-Erstattung soll steigen.
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„Zudem wollen wir den Anteil von Menschen mit Behinderungen in politischen Gremien wie den BVV und dem AGH erhöhen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Wegfall von Eigenanteilen beim Fahrdienst und die Finanzierung von Assistenz erweitern öffentliche Leistungen.
- Gesellschafteher progressiv
Mehr politische Mitwirkung und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen bauen die Gleichstellung schrittweise aus.