Aufrüstung und Militarisierung ablehnen
Die Linke lehnt Aufrüstung und eine aus ihrer Sicht zunehmende Militarisierung der Gesellschaft ab. Diese Haltung will sie im Abgeordnetenhaus wie im Bundesrat vertreten und stattdessen für „Friedenstüchtigkeit“ eintreten.
Die Linke ist gegen Aufrüstung. Aufrüstung heißt: mehr Waffen und mehr Geld für das Militär. Die Linke will im Berliner Parlament dagegen stimmen. Auch im Bundesrat will sie Nein sagen. Sie setzt sich für Frieden ein.
Das Programm stellt der Aufrüstung den Begriff der Friedenstüchtigkeit gegenüber. Die Linke sagt zu, ihr Nein sowohl im Landesparlament als auch in der Länderkammer des Bundes beizubehalten. Sie verbindet das mit dem Ziel einer demokratischen und sozialistischen Gesellschaft.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Ob im Bundesrat oder im Abgeordnetenhaus: Wir bleiben bei unserem Nein zu Aufrüstung und Militarisierung.“Einordnung
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Die Ablehnung von Aufrüstung stellt sich gegen die heutige Politik steigender Verteidigungsausgaben, bleibt auf Landesebene aber eine Haltung ohne konkrete Maßnahme.