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parteiprogramm

Linke zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Berlin bezahlbar machen.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 336 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Aufrüstung und Militarisierung ablehnen

Die Linke lehnt Aufrüstung und eine aus ihrer Sicht zunehmende Militarisierung der Gesellschaft ab. Diese Haltung will sie im Abgeordnetenhaus wie im Bundesrat vertreten und stattdessen für „Friedenstüchtigkeit“ eintreten.

Die Linke ist gegen Aufrüstung. Aufrüstung heißt: mehr Waffen und mehr Geld für das Militär. Die Linke will im Berliner Parlament dagegen stimmen. Auch im Bundesrat will sie Nein sagen. Sie setzt sich für Frieden ein.

Das Programm stellt der Aufrüstung den Begriff der Friedenstüchtigkeit gegenüber. Die Linke sagt zu, ihr Nein sowohl im Landesparlament als auch in der Länderkammer des Bundes beizubehalten. Sie verbindet das mit dem Ziel einer demokratischen und sozialistischen Gesellschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Ob im Bundesrat oder im Abgeordnetenhaus: Wir bleiben bei unserem Nein zu Aufrüstung und Militarisierung.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Die Ablehnung von Aufrüstung stellt sich gegen die heutige Politik steigender Verteidigungsausgaben, bleibt auf Landesebene aber eine Haltung ohne konkrete Maßnahme.

Internationale Haftbefehle ohne Ausnahme vollstrecken

Die Linke verlangt, dass Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs in Deutschland und Berlin ausnahmslos vollstreckt werden. Völkerrecht und Menschenrechte sollen nach dem Programm für alle gelten, unabhängig von politischen oder finanziellen Interessen.

Der Internationale Strafgerichtshof verfolgt schwere Verbrechen wie Kriegsverbrechen. Manchmal sucht er Personen mit einem Haftbefehl. Die Linke will: Die Polizei soll diese Personen bei der Einreise festnehmen. Das soll auch für Politiker mit hohem Amt gelten.

Wer vom Internationalen Strafgerichtshof per Haftbefehl gesucht wird, soll bei der Einreise festgenommen und an das zuständige Gericht überstellt werden. Das soll ohne Rücksicht auf ein politisches Amt oder einen internationalen Status gelten. Die Partei begründet dies damit, dass Urteile internationaler Gerichte die völkerrechtlichen Pflichten der Staaten konkretisieren und nicht selektiv angewendet werden dürften. Die Berliner Linke will sich aktiv für die Einhaltung dieser Pflichten Deutschlands einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 302)
„Internationale Haftbefehle sind konsequent umzusetzen – auch in Berlin.“
Seite 302 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen

    Die Forderung betrifft die Außenpolitik, pocht aber auf die Einhaltung bestehender völkerrechtlicher Pflichten und nimmt zwischen Diplomatie und Abschreckung keine Seite ein.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Berlin im Vergleich