Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Linke zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Berlin bezahlbar machen.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 336 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Öffentlichen Raum aufwerten, Werbung zurückdrängen

Die Linke will öffentliche Räume für nachbarschaftliche und gemeinwohlorientierte Zwecke zurückgewinnen und kommerzielle Werbung dort verringern. Berlin soll nach dem Programm weniger Konsumraum sein und sich auch ohne Geld erleben lassen.

Die Linke will, dass Plätze und Straßen mehr für die Nachbarschaft da sind. Es soll dort weniger Werbung geben. Man soll in Berlin auch ohne Geld draußen eine gute Zeit haben können.

Die Partei unterstützt das Ziel des Volksentscheids „Berlin werbefrei“. Als ersten Schritt soll große kommerzielle Werbung an Baugerüsten und anderen Baustelleneinrichtungen generell abgeschafft werden. Kultureinrichtungen, Schulen und Kitas sollen klimaangepasste Freiflächen bekommen, Behörden Luftgeschosse und Außenräume. Die Aufenthaltsqualität soll in der ganzen Stadt steigen. Gaststätten sollen Parkstreifen für Schankgärten nutzen dürfen, damit Außengastronomie den Fußverkehr nicht einschränkt.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„setzen uns dafür ein, kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum zurückzudrängen“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum soll durch neue Regeln eingeschränkt werden, was die Regulierung gegenüber heute ausweitet.

Öffentliche Toiletten kostenlos machen und ausbauen

Die Linke will die Nutzungsgebühren an öffentlichen Toiletten abschaffen und mehr Standorte schaffen. Das Programm sieht Toiletten als Teil der öffentlichen Infrastruktur und kritisiert, dass Pissoirs gratis sind, Kabinen aber oft Geld kosten.

Die Linke will kostenlose öffentliche Toiletten in Berlin. Sie sollen Tag und Nacht offen sein. Heute kosten viele Kabinen Geld. Pissoirs sind dagegen meist gratis. Das findet die Partei ungerecht. Es soll auch mehr Toiletten geben.

Reinigung und Instandhaltung sollen mit Geld und Personal abgesichert, die Standorte barrierefrei und ökologisch ausgebaut werden. Über neue Standorte soll ein breites Beteiligungsverfahren entscheiden, an dem vor allem Vertretungen von Menschen mit Behinderungen und von Älteren mitwirken; die Nähe zu Haltestellen, Grünanlagen und Spielplätzen soll zählen. Der Bedarf der Bezirke soll regelmäßig erhoben werden, und Bürgerinnen und Bürger sollen ihn bei einer Meldestelle anzeigen können. Neue Anlagen sollen wassersparend sein und möglichst Trinkwasserspender, begrünte Dächer oder Solarmodule erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 208)
„Dafür wollen wir öffentliche Toiletten für alle in Berlin rund um die Uhr kostenfrei zugänglich machen.“
Seite 208 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Abschaffung der Gebühren und der Ausbau der Standorte erweitern eine öffentlich finanzierte Leistung.

Tägliche Bewegung an Schulen und Breitensport fördern

Die Linke will an Berliner Schulen schrittweise ein tägliches Bewegungsangebot schaffen und dafür in Sportstätten und Sportlehrkräfte investieren. Sport soll unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter und Geschlecht zugänglich sein, mit dem Breitensport als Grundlage. Eintrittspreise für Sportveranstaltungen sollen sozialverträglich sein.

Kinder sollen sich in der Schule jeden Tag bewegen. Dafür will die Linke Sport-Hallen bauen und reparieren. Es soll mehr Sport-Lehrer geben. Sport soll für alle möglich sein, auch mit wenig Geld. Karten für Sport-Ereignisse sollen bezahlbar sein.

Zunächst sollen tägliche Bewegungszeiten und weitere Sportangebote im Ganztag kommen, dazu engere Kooperationen von Schulen mit Vereinen und eine bessere Auslastung vorhandener Flächen. Parallel plant die Partei mehr Geld für Sanierung und Neubau von Sportstätten sowie für Ausbildung und Einstellung von Sportlehrkräften. Sportvereine sollen in ihrer sozialen Funktion gestärkt werden, als Orte gegen Isolation und für politische Bildung. Der Spitzensport baut nach dem Grundsatz des Programms auf Breitensport und Teilhabe auf. Bei Sportveranstaltungen verlangt die Linke genügend barrierefreie Plätze.

Originalzitat anzeigen (Seite 312)
„Kinder und Jugendliche sollen im Schulalltag täglich Bewegung und Sport erleben können.“
Seite 312 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Investitionen in Sportstätten und Lehrkräfte sowie sozial gestaltete Eintrittspreise bauen öffentliche Leistungen aus.

Ehrenamt im Sport und Vereine stärker fördern

Die Linke will das Ehrenamt im Sport stützen, indem sie die Pauschale für Übungsleiterinnen und Übungsleiter erhöht und Bürokratie durch Digitalisierung abbaut. Vereine sollen durch eine fortgeschriebene Vereinbarung mit dem Landessportbund und mehr Investitionsmittel Planungssicherheit bekommen.

Viele Menschen arbeiten im Sport ohne Lohn. Die Linke will ihnen mehr Geld als Pauschale geben. Sie sollen weniger Papierkram haben. Sport-Vereine sollen verlässlich Geld vom Land bekommen.

Das Programm bezeichnet das Ehrenamt als Rückgrat des Sports. Die Übungsleiterpauschale soll steigen, digitale Verfahren sollen Ehrenamtliche entlasten. Sportvereine sollen Schulräume und Schulsportanlagen möglichst umfassend mitnutzen können, und die bezirklichen Ehrungen für Sportlerinnen und Sportler bleiben bestehen. Die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund wird verlängert und angepasst, das Vereinsinvestitionsprogramm bekommt mehr Geld und einfachere Verfahren. Zusätzlich ist ein gemeinsamer Fonds mit dem Landessportbund geplant, der vor allem Personal und den Erhalt von Anlagen im Breitensport sichern soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 313)
„Um es zu stützen, werden wir die Übungsleiterpauschale spürbar anheben und die Digitalisierung vorantreiben, um das Ehrenamt von Bürokratie zu entlasten.“
Seite 313 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende öffentliche Förderprogramme für Vereine sollen aufgestockt und um einen weiteren Fonds ergänzt werden, was mehr staatliche Ausgaben bedeutet.

Sporthallen und Sportanlagen über zehn Jahre sanieren

Die Linke will zehn Jahre lang verstärkt in Sportstätten investieren und dafür eine zentrale Baustelle der Verwaltung für den Sportstättenbau schaffen. Vorrang hat die Sanierung von Schulsporthallen, damit der Pflichtunterricht im Sport wieder stattfinden kann.

Viele Sport-Hallen in Berlin sind kaputt. Die Linke will zehn Jahre lang viel Geld in Sport-Stätten stecken. Zuerst sollen die Hallen an Schulen repariert werden. Ein neues Amt soll den Bau steuern. Hallen-Zeiten sollen digital und fair vergeben werden.

Das Programm nennt es einen Skandal, dass manche Hallen jahrelang nicht einmal für den Schulsport nutzbar sind. Die Etats für Sportanlagen an Schulen und für das Sportanlagensanierungsprogramm sollen steigen, die Schulbauoffensive soll Sportflächen mitplanen. Neue Hallen sollen in der Regel mehrere Stockwerke haben, und die Bezirke erhalten Geld für ihre Sportentwicklungspläne, die auch wachsende Sportarten wie Cricket oder Padel einbeziehen. Ungenutzte Sportorte sollen reaktiviert und Vereinen übertragen, saisonale Anlagen ganzjährig genutzt werden. Bei der Beschaffung gelten Fair-Trade-Standards, Kunstrasen soll ohne Kunststoffgranulat auskommen. Die Vergabe der Sportstätten soll digital und transparent ablaufen, begleitet von personell verstärkten Sportämtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 316)
„Wir werden ein „Jahrzehnt der Investitionen“ in den Breitensport einleiten. Dafür richten wir eine zentrale Baudienststelle für den Sportstättenbau ein.“
Seite 316 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Etats für Sanierung und Neubau sowie eine neue staatliche Baudienststelle bedeuten mehr öffentliche Investitionen in die Infrastruktur.

Bäder sanieren und Eintritt für Minderjährige streichen

Die Linke will die Berliner Bäder sanieren, verlässlich öffnen und für Kinder sowie Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren kostenlos machen. Ausweiskontrollen am Eingang sollen entfallen, und jedes Kind soll bis zum Ende der Grundschule schwimmen können.

Die Linke will die Schwimmbäder in Berlin reparieren. Kinder und Jugendliche unter 18 sollen keinen Eintritt zahlen. Niemand soll am Eingang einen Ausweis zeigen müssen. Alle Kinder sollen in der Grundschule schwimmen lernen. Die Bäder sollen auch in den Ferien offen sein.

Die im Bädervertrag zugesagten Mittel sollen verlässlich fließen und mit den Bau- und Energiekosten mitwachsen; vom Ausfall bedrohte Bäder werden vorrangig abgesichert. Hallenbäder sollen auch an Feiertagen und in den Ferien öffnen, Saunen wieder ohne Einschränkung, und das Wasser soll überall mindestens 25 Grad haben. Kitas, Schulen und Vereine nutzen die Bäder weiter unentgeltlich, der Eintrittspreis soll nicht vom Wohnort abhängen. Ausweiskontrollen will die Linke abschaffen, weil sie Menschen ohne sichere Papiere ausschlössen; Sicherheit sollen Sozialarbeit, sportpädagogische Projekte und Konfliktmanagement bringen. Schulschwimmzentren und kostenlose Nachschulungen werden ausgebaut, kurzfristig auch mit Schwimmcontainern. Langfristig sind neue Multifunktionsbäder in Pankow, Spandau und Marzahn-Hellersdorf vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 318)
„Der Eintritt in die Berliner Bäder wird für alle Kinder und Schüler*innen unter 18 Jahren kostenlos.“
Seite 318 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kostenloser Eintritt für Minderjährige, mehr Sanierungsgeld und neue Bäder erweitern eine öffentliche Leistung auf Kosten des Landeshaushalts.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Ausweiskontrollen in Bädern sollen wegfallen und Sicherheit soll stattdessen durch Sozialarbeit entstehen, was Kontrollen zugunsten freien Zugangs zurücknimmt.

  • Migrationeher offen

    Der Wegfall der Ausweiskontrollen wird damit begründet, dass Menschen ohne sichere Dokumente Zugang erhalten sollen, was deren Teilhabe erweitert.

Baden in Spree, Havel und Seen erlauben

Die Linke will das pauschale Badeverbot in der Spree aufheben und an geeigneten Stellen rechtssichere Flussbäder ausweisen. Auch das Baden in bereits genutzten Seen soll legal werden, damit Bezirke ohne Freibad öffentliche Orte zur Abkühlung bekommen.

In der Spree darf man heute nicht baden. Die Linke will das Verbot beenden. An guten Stellen soll es Fluss-Bäder geben. Auch in mehr Seen soll Baden erlaubt sein. Jeder Bezirk soll mindestens einen Bade-Platz bekommen.

Das Programm zählt den Zugang zu Wasser und kühlen Erholungsorten zur öffentlichen Daseinsvorsorge und verweist auf häufigere Hitzesommer. Für die Flussbäder soll die Wasserqualität verbessert werden. In jedem Bezirk soll mindestens ein offizieller Badeplatz geprüft und freigegeben werden. Für stark besuchte Naturbadestellen plant die Linke Konzepte für Sauberkeit, Rettung und Umweltschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 318)
„Angesichts zunehmender Hitzesommer ist es Zeit, das 100 Jahre alte pauschale Badeverbot in der Spree zu beenden.“
Seite 318 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Olympia-Bewerbung Berlins ablehnen

Die Linke lehnt eine Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele ab und begründet das mit unterfinanziertem Breitensport und Mängeln bei öffentlichen Leistungen. Sie unterstützt einen Volksentscheid über die Frage und will dessen Ergebnis respektieren.

Die Linke will keine Olympischen Spiele in Berlin. Sie sagt: Die Spiele kosten Milliarden. Das Geld fehlt dann für den Sport im Alltag. Die Menschen in Berlin sollen selbst darüber abstimmen. Die Linke will das Ergebnis achten.

Die olympischen Werte wie Frieden, Inklusion und Völkerverständigung bewertet das Programm positiv. Eine Bewerbung hält die Linke dennoch für unverantwortlich, weil der Breitensport unterfinanziert sei, die Daseinsvorsorge in der Krise stecke und die Stadt sozial gespalten sei. Sie kritisiert, dass der Senat Investitionen in den Sport an ein Großereignis knüpfe, und fordert stattdessen eine dauerhafte Förderung der Basis. Ein Ereignis mit Milliardenkosten dürfe man der Stadtgesellschaft nicht aufzwingen, wenn sie es ablehnt.

Originalzitat anzeigen (Seite 319)
„Wir als Linke lehnen eine Bewerbung Berlins für Olympische Spiele daher entschieden ab.“
Seite 319 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sportforum und Olympiapark sanieren

Die Linke will den Sanierungsstau im Sportforum Hohenschönhausen und im Olympiapark abbauen. Das Sportforum soll ein europäischer Vorzeigecampus für den Leistungssport werden, der Olympiapark ein offener Sportpark für die Bevölkerung. Das Programm versteht dies als Gegenmodell zu teuren Olympia-Bauten.

In Berlin gibt es zwei große Sport-Anlagen: das Sportforum und den Olympiapark. Beide sind in schlechtem Zustand. Die Linke will sie reparieren und modernisieren. Der Olympiapark soll für alle Menschen offen bleiben. Junge Sportler sollen mehr Hilfe für Schule und Beruf bekommen.

Das Sportforum Hohenschönhausen soll Spitzensport auf hohem Niveau ermöglichen und zugleich mit dem Sport in den Kiezen verbunden bleiben. Den Olympiapark will die Linke behutsam und denkmalgerecht modernisieren und als grünen Erholungs- und Bewegungsraum für Vereine und Freizeitsport weiterentwickeln. Eine Kommerzialisierung und Abschottung des Geländes lehnt sie ab. Für alle Leistungssportstandorte fordert sie ein verbindliches Förderkonzept mit individueller Betreuung, Gesundheits- und Belastungsmanagement sowie enger Abstimmung zwischen Schule, Training und Familie. Perspektivberatung und duale Karriereplanung sollen Athletinnen und Athleten früh für Wege nach dem Sport absichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 320)
„Beide Standorte leiden jedoch unter einem massiven Sanierungsstau, den wir konsequent abbauen werden.“
Seite 320 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentliches Geld in Sportstätten investieren und eine Kommerzialisierung des Olympiaparks verhindern, was die öffentliche Hand stärkt.

Eissporthallen erhalten, Wassersportanlagen ausbauen

Die Linke will alle Berliner Eissporthallen und -stadien erhalten und ihre Kälteanlagen mit einem Investitionsprogramm energetisch sanieren. Für den Wassersport soll die Regattastrecke Grünau zur zentralen Hauptanlage ausgebaut werden. So sollen beide Sportarten trotz hoher Energiekosten und veralteter Technik eine Zukunft haben.

Die Linke will die Eis-Hallen in Berlin erhalten. Die Kühl-Technik soll erneuert werden und weniger Energie brauchen. Die Hallen sollen nicht kürzer öffnen. Auch für den Wassersport soll es bessere Anlagen geben. Menschen mit Behinderung sollen leichter aufs Wasser kommen.

Kürzere Öffnungszeiten der Eisflächen will die Linke nicht akzeptieren. Das Erika-Heß-Eisstadion soll umfassend modernisiert werden; weil es über den Bezirk hinaus Bedeutung habe, soll das Land die Sanierung übernehmen. Die Regattastrecke Grünau soll zentral verwaltet und für den Spitzensport ausgebaut werden. Hinzukommen sollen neue Strecken für Wasserski, Kiten und Kanuslalom. Für Steganlagen fordert das Programm eine einheitliche, rechtssichere Regelung in ganz Berlin unter verbindlicher Beteiligung der Sportverbände sowie Schwimmstege für einen barrierefreien Zugang.

Originalzitat anzeigen (Seite 320)
„Wir bekennen uns zum Erhalt der Berliner Eissporthallen und Stadien.“
Seite 320 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein öffentliches Investitionsprogramm und die Übernahme einer Sanierung durch das Land bauen staatliche Ausgaben für Sportinfrastruktur aus.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Kälteanlagen sollen energetisch saniert werden, um den Eissport ökologisch tragfähiger zu machen, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Frei zugänglichen Sport im Kiez ausbauen

Die Linke will Sport ohne Vereinsmitgliedschaft fördern und kostenlose Bewegungsangebote im öffentlichen Raum ausweiten. Marode Bolz- und Basketballplätze sollen über ein Sonderprogramm saniert werden. Kinder und Jugendliche vor Ort sollen an der Planung mitwirken.

Viele Menschen machen Sport ohne Verein. Die Linke will dafür mehr Angebote schaffen. Kaputte Bolz-Plätze und Basketball-Plätze sollen repariert werden. Kinder und Jugendliche sollen dabei mitreden. Sport-Geräte soll man kostenlos ausleihen können.

Die Programme „Sport im Park“ und „Berlin bewegt sich“ sollen wachsen. Vorgesehen sind eine Kampagne für Tischtennisplatten, frei nutzbare Parcours für Frisbee, Golf und Ninja-Sport sowie sanierte und neue Skateparks in Parks. Die Bezirke sollen beleuchtete Laufwege ausweisen, damit Sporttreibende sicherer unterwegs sind. Sogenannte Sportboxen im öffentlichen Raum sollen es ermöglichen, Bälle, Schläger oder Fitnessgeräte per App gratis auszuleihen.

Originalzitat anzeigen (Seite 321)
„Wir legen ein Sonderprogramm zur Sanierung bestehender Kiezsportflächen auf.“
Seite 321 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kostenlose öffentliche Sportangebote und ein Sanierungsprogramm erweitern staatlich finanzierte Leistungen schrittweise.

Gemeinnützigen E-Sport fördern

Die Linke will gemeinnützige Strukturen im E-Sport fördern und Gaming stärker ins Vereinsleben holen. E-Sport soll Teil der kommunalen Jugend- und Verbandsarbeit werden. Gemeinwohlorientierte Angebote sollen rechtlich in die Sportförderung einbezogen werden.

E-Sport heißt: Menschen spielen Computer-Spiele als Wettkampf. Viele junge Leute machen das. Die Linke will E-Sport in Vereinen und in der Jugend-Arbeit fördern. Das Geld soll an Regeln gebunden sein. Zum Beispiel soll der Jugend-Schutz gestärkt werden.

Das Programm begründet die Forderung damit, dass E-Sport zum Alltag vieler junger Menschen gehöre. Fördergelder sollen an Kriterien des Gemeinwohls geknüpft werden, um Medienkompetenz und Jugendschutz zu stärken. Die Linke sieht darin eine Möglichkeit, Jugendlichen leicht zugängliche Räume für sozialen Austausch zu bieten. Sie will die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen, dass solche Angebote uneingeschränkt als Sport gefördert werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 322)
„Wir verankern E-Sport als soziales Angebot in der kommunalen Jugend- und Verbandsarbeit.“
Seite 322 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Sportförderung soll auf gemeinnützige E-Sport-Angebote ausgedehnt werden, was staatliche Förderung schrittweise erweitert.

Was sagen die anderen Parteien zu weiteren Themen?

Alle Programme in Berlin im Vergleich