Einwanderung und Asyl strikt trennen
Die AfD will Einwanderung nur nach Qualifikation und Bedarf zulassen und Asyl ausschließlich als befristeten Schutz verstehen. Schutzberechtigte sollen zurückgeführt werden, sobald die Lage im Herkunftsland es zulässt. Das Programm begründet dies damit, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei und das Asylrecht als Weg zur dauerhaften Einwanderung missbraucht werde.
Die AfD will Einwanderung und Asyl klar trennen. Einwandern soll nur, wer gebraucht wird und gut ausgebildet ist. Asyl soll nur Schutz für eine bestimmte Zeit sein. Danach sollen die Menschen in ihr Land zurückkehren.
Der Schutzstatus von Syrern und Afghanen soll überprüft werden; fällt der Schutzgrund weg, soll die Rückführung sofort beginnen, zuerst bei Straftätern und Gefährdern. Diplomatische Initiativen sollen Rückkehrmöglichkeiten in die Herkunftsländer eröffnen. Einwanderung soll nur in vom Staat festgelegte Bedarfsbereiche erfolgen und einen vorherigen Sprachnachweis, Integrationsbereitschaft sowie die Anerkennung einer deutschen Leitkultur voraussetzen. Insgesamt will die AfD Zuwanderung streng steuern und begrenzen, um aus ihrer Sicht gesellschaftliche Desintegration und Kriminalität von Ausländern zu verhindern.
Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Eine klare Unterscheidung zwischen Einwanderung einerseits (nach Qualifikation und Bedarf) und Asyl andererseits (Schutz auf Zeit).“Einordnung
- Migrationdeutlich restriktiv
Einwanderung soll auf staatlich festgelegte Bedarfsbereiche beschränkt und Schutzberechtigte sollen systematisch zurückgeführt werden, was die heutige Praxis grundlegend restriktiver macht.