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parteiprogramm

AfD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Berlin. Stark. Machen.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 99 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kopftuchverbot an Schulen wieder einführen

Die AfD will das Berliner Neutralitätsgesetz bei Polizei und Justiz strikt durchsetzen und an Schulen wieder ein uneingeschränktes Kopftuchverbot für Lehrerinnen ermöglichen. Mädchen unter 14 Jahren sollen in der Schule kein Kopftuch tragen dürfen. Das Programm warnt, ein schwaches Neutralitätsgesetz führe zu einer schleichenden Islamisierung und schade dem Vertrauen in den Staat.

Die AfD will, dass Lehrerinnen in der Schule kein Kopftuch tragen. Auch Mädchen unter 14 Jahren sollen in der Schule kein Kopftuch tragen. Bei Polizei und Gerichten soll das Verbot religiöser Zeichen bleiben. Sichtbares Beten auf dem Schulhof will die AfD verbieten.

Verstöße gegen das Neutralitätsgebot sollen disziplinarisch geahndet werden, bis zur Entfernung aus dem Dienst. Für das Kopftuchverbot bei Schülerinnen unter 14 Jahren kündigt die AfD ein Gesetz nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten an. Vollverschleierung soll an Berliner Schulen verboten werden. Die demonstrative Ausübung religiöser Riten auf dem Schulgelände, etwa sichtbares Beten, soll untersagt werden; Schulgottesdienste und Religionsunterricht bleiben davon ausgenommen. Wer an einer staatlichen Schule eine religiöse Veranstaltung besucht, soll das immer freiwillig tun.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„eine rechtssichere Lösung zu schaffen, um zum Schutz der Schüler auch an Schulen das Tragen des Kopftuchs wieder uneingeschränkt untersagen zu können.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren und ein Verbot sichtbaren Betens gibt es heute nicht; ihre Einführung schränkt religiöse Selbstbestimmung grundlegend ein.

Gleichstellungsbeauftragte und Quoten abschaffen

Die AfD will die Stellen von Beauftragten, etwa für Gleichstellung und Antidiskriminierung, streichen und lehnt Quoten ab. Das frei werdende Geld soll in die Familienförderung fließen. Die Partei setzt auf gleiche Chancen statt auf gleiche Ergebnisse.

In Berlin gibt es Beauftragte für Gleichstellung. Die AfD will diese Stellen abschaffen. Sie will auch keine Quoten. Eine Quote legt fest, wie viele Frauen oder Männer eine Stelle bekommen. Das gesparte Geld soll an Familien gehen.

Das Programm begründet die Forderung damit, dass Beauftragte viel Steuergeld kosten, Klientelpolitik fördern und Bürokratie erzeugen. Eingespart werden sollen die Stellen selbst, ihre Mitarbeiter und die Sachmittel. Die AfD betont, es gebe zwei Geschlechter, die sich ergänzen, und wendet sich gegen das, was sie Transideologie nennt. Jeder Mensch soll nach Leistung und Talent die gleichen Möglichkeiten haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Leistungsfeindliche und diskriminierende Quoten lehnen wir ab. Das Beauftragtenwesen wollen wir abschaffen.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Stellen in der Verwaltung sollen gestrichen und Bürokratie abgebaut werden, die Mittel bleiben aber als Familienförderung im Haushalt.

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Bestehende Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsbeauftragte sollen wegfallen, was eine institutionelle Gleichstellungspolitik zurücknimmt.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Berlin im Vergleich